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Assasins Creed 3 im Test (3/4)

Und noch mehr

Wird man der ganzen „Siedlerei“ überdrüssig, besteigt man sein Schiff und nimmt eine der maritimen Missionen in Angriff, die eine nette Abwechslung bieten und die, wie viele andere Nebenmissionen auch, wirklich gut gestaltet sind. Letztendlich kann man sich natürlich auch in die Wälder begeben um dort eine Runde zu jagen. Auch wenn das Jagen auf die Dauer etwas dröge wird, ist es nichtsdestotrotz ein spannendes Element und man hat zumindest für eine gewisse Zeit seinen Spaß daran sich im Unterholz an seine Beute zu schleichen oder diese von Ast zu Ast zu verfolgen.

Hat man auch vom Singleplayer mal genug, möchte aber trotzdem losziehen und ein paar Leute meucheln, so bietet der Multiplayer eine gute Gelegenheit dafür. Wie schon in den Spielen davor hat man hier in verschiedenen Spielmodi die Möglichkeit sich alleine oder im Team möglichst unbemerkt um die Ecke bringen. Neu dazugekommen ist der Koop-Modus Wolfpack, in dem es darum geht in einem Team unter Zeitdruck möglichst viele Ziele zu erledigen. Jedes Opfer gibt einen Zeitbonus - ist die Zeit um, dann endet das Spiel. Der Multiplayermodus ist, wie auch in den Vorgängern eine nette Dreingabe und vor allem der neue Koop-Modus kann für eine gewisse Zeit unterhalten, allerdings ist es fraglich, ob der Multiplayer auch wirklich genug zu bieten hat um langfristig zu motivieren.

Andere Herrscher

Technisch gesehen orientiert sich Assassins Creed 3 an seinen Vorgängern. Die Steuerung ist in Ordnung und auch wenn gesagt wird, dass sie verbessert worden sein soll, so gibt es wie in den Vorgängern auch immer mal wieder Frustmomente, wenn Connor wieder nicht dahin springt, wo er eigentlich hin soll oder man plötzlich an einer Häuserecke hochläuft, an der man eigentlich vorbeilaufen wollte. Das Klettern und vor allem das Kampfsystem wurden allerdings sehr vereinfacht. Ein paar Tastendrücke reichen aus, damit Connor ganze Horden von Gegnern auseinandernimmt. Alles schön casual. Grafisch wurde vor allem an den Charakteren gefeilt, die aus der Nähe gar nicht schlecht aussehen. Sonst ist die Grafik in Ordnung, allerdings nicht preisverdächtig. Sauer stoßen leider die wirklich vielen Grafikfehler und Bugs auf, die einem während des Spielens begegnen. Dadurch wird der Spielspaß schlicht getrübt.

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