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Test: AMD A10-5700, A8-5600K und A10-5800K - dreimal Trinity im Vergleich (2/6)

Unterschiede im Überblick: AMD A10-5800K, A10-5700, A8-5600K

Zwar verfügen alle APU-Modelle in diesem Test über zwei "Piledriver"-Module (sind nach Zählweise von AMD also Quad-Core Prozessoren), enthalten die selben Caches und Cache-Größen und beherrschen die Turbo CORE 3.0 Technologie. Dennoch unterscheiden sie sich deutlicher als nur durch verschiedene Taktraten.

AMD A10-5800K

Das Flaggschiff A10-5800K arbeitet mit einem maximalen Basistakt von 3,8 GHz. In der ersten Turbo-Stufe bringt es der Prozessor auf 4,0 GHz, in der zweiten auf 4,2 GHz. Die Readon HD 7660D Grafikeinheit beherbergt 384 Shader, die mit 800 MHz Takt zu Werke gehen. A10-5800K ist als APU mit 100 Watt TDP ausgewiesen, das "K" in der Modellbezeichnung zeigt an, dass der Takt-Multiplikator frei einstellbar ist: Dadurch ist unkompliziertes Übertakten möglich.

AMD A10-5700

Der maximale Basistakt der A10-5700 APU von AMD beträgt lediglich 3,4 GHz, die durch den Turbo auf 3,7 GHz oder 4,0 GHz gesteigert werden können. Diese konservative Wahl der Taktraten hängt damit zusammen, dass für AMDs A10-5700 nur 65 Watt TDP angegeben sind - auch die Kernspannung ist im Vergleich zu den beiden anderen APUs etwas geringer. Bei der integrierten Radeon HD 7660D GPU lässt es A10-5700 daher ebenfalls etwas gemächlicher angehen: Die 384 Shader arbeiten mit 760 MHz, das sind fünf Prozent weniger als beim großen Schwestermodell. Als Stromsparer ist A10-5700 natürlich auch nicht zur Übertaktung vorgesehen: Kein "K" im Namen bedeutet keinen freien Takt-Multiplikator. Aus dem gleichen Grund beträgt der Takt der integrierten Northbridge nur 1600 MHz statt 1800 MHz bei den A10-5800K und A8-5600K.

AMD A8-5600K

Zwischen den A10-Modellen bewegt sich A8-5600K mit einem maximalen Basistakt von 3,6 GHz und 3,8 GHz respektive 3,9 GHz durch den Turbo. Sie ist als 100 Watt TDP Modell ausgewiesen. Die Klassifizierung als A8 Modell verdankt die APU ihren nur 256 Shadern der Radeon HD 7560D Grafik mit einem Takt von 760 MHz. Dafür lässt sich A8-5600K, wie der Name anzeigt, kinderleicht übertakten.

Anhand dieser Daten sollte A10-5800K ganz klar und unangefochten sämtliche Leistungsvergleiche gewinnen. Spannend wird es zwischen A10-5700 und A8-5600K: Zu erwarten ist, dass A8-5600K bei den CPU-Benchmarks vorne liegt, A10-5700 dafür bei den GPU-Benchmarks. Die Frage ist, wie deutlich die Unterschiede jeweils ausfallen und was das für die beiden APUs als Gesamtprozessor bedeutet.



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