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Lian Li PC-O8 im Test - Edler Glas-Cube-Tower aus Aluminium (6/6)

Fazit

Mit dem neuen PC-08 bringt Lian Li mal wieder frischen Wind in den Markt besonders hochwertiger und edel aussehender Gehäuse. In erster Linie punktet das Gehäuse natürlich durch das ungewöhnliche Layout. Die Trennung von heißen und kalten Zonen ist zwar nicht wirklich neu, aber die Aufteilung in zwei nebeneinander liegenden Abteilen ist mal wieder etwas Anderes.

Den ganz großen Unterschied macht beim PC-O8 die Kombination aus Seitenfenster aus Glas und Aufteilung in zwei Zonen. Statt einem mehr oder minder großen Fenster im linken Seitenteil ersetzt der Hersteller das komplette Seitenteil durch temperiertes Glas und nimmt die komplette Front auch noch dazu.

Das Ergebnis: Mit der integrierten Beleuchtung rückt man die schöne Hardware absolut ins rechte Licht. Mainboard und Grafikkarte stehen wie auf dem Präsentierteller im PC-O8 um staunende Blicke auf sich zu ziehen. Man muss daher nicht lange überlegen, um zu sehen, dass das PC-O8 besonders gut für aufwendige Wasserkühlungskonstruktionen und schicke spezielle Verkabelungen wie geschaffen ist.

Die drei LED 50 cm lange LED Streifen können individuell verlegt und über die Regler auf gewünschte Farbe eingestellt werden und so auch Farblich auf die Hardware angepasst werden.

Lian Li PC-O8 - Frontansicht mit Hardware

In Sachen Gehäuse Belüftung setzt Lian Li auf die Pure-Power. Im Falle des PC-O8 sind es gleich sechs 120 mm Lüfter, die mitgeliefert werden. Die Lüfter haben ordentlich Power und eine recht hoch gewählte Drehzahl. Lian Li hat hier auf möglichst hohe Leistung gesetzt. Das bedeutet leider, dass die Lüfter bei 12 Volt Betrieb das PC-O8 nicht gerade zum Leisetreter machen. Der Tüftler kann sie aber recht leicht zähmen und bei Betrieb mit 5V schnurren sie dann auch eher vor sich hin.

Lian Li PC-O8 - Seitenansicht

Das Lian Li PC-O8 darf man sicherlich als "Showcase" bezeichnen, das die verbaute Hardware ganz groß raus bringt. Die Verarbeitung ist wie bei Lian Li üblich hervorragend und das Konzept mit zwei Kammern fügt sich nahtlos zusammen mit der Idee die Hardware im "Glasschaukasten" ohne störende andere Elemente zu zeigen.

Für etwas Enttäuschung dürfte bei den Fans der grenzwertige Preis sorgen, den Hardware-Enthusiasten hier hinblättern müssen. Etwa 450 Euro muss man für das gute Stück ausgeben. Ausgeliefert wir das Case über Caseking, dem deutschen Distributor für Lian Li. Dafür erhält man aber natürlich ein Gehäuse, was sicher nicht an jeder Ecke zu sehen sein wird und mehr als nur einen kleinen Hauch von Luxus versprüht. Die passsende Hardware im inneren natürlich vorausgesetzt. 

Vorteile:

  • höchste Verarbeitungsqualität
  • sechs Serielüfter
  • E-ATX Konform
  • viel Platz
  • gutes Kabel-Management
  • umfangreicher Staubschutz
  • vier USB 3.0 Anschlüsse

Nachteile:

  • Lüfter unter 12 Volt laut
  • keine optischen Laufwerke
  • keine Lüftersteuerung

High End Award

15.8.15 / ap

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