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Nvidia GeForce GTX 980 Ti im Test

GeForce 980 Ti - Die Premium Gamer Karte für 4K

Schon zum Launch der GeForce Titan X haben es die Spatzen von den Dächern gepfiffen. Erst nur Gerüchte, dann wenig später immer konkreter. Die GeForce GTX 980 Ti kommt und wird  - wie schon zuvor bei der GeForce Titan - die Gamer-Version der Titan X mit weniger Speicher aber dennoch satter Performance.

Nun ist es so weit, pünktlich zur Computex lüftet Nvidia das Geheimnis und zeigt sein neustes Geschoss, das insbesondere allen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen soll, die sich auf 4K Gaming freuen. Wir haben von Nvidia frühzeitig eine GeForce GTX 980 Ti zum Test bekommen und konnten diese auf Herz und Nieren durchprüfen und das heißt bei uns wie immer nicht nur Benchmarks ohne Ende, sondern auch das volle Programm in Sachen Laustärke, Overclocking und Energieeffizienz, bei der wir uns wieder einiges haben einfallen lassen.

Wie schon bei der GeForce GTX 980, in der die Maxwell GPU schon einmal bewiesen hat wie effizient sie arbeitet, so soll natürlich auch die neue Speerspitze für Gamer, die GTX 980 Ti, besonders effizient und schnell ans Werk gehen. Und natürlich sind wieder alle Features mit an Board, die eine GeForce Karte ausmachen wie DSR, MFAA, G-Sync und VR-Direkt.

Die GeForce GTX 980 Ti basiert auf der Nvidia GM200 GPU, die satte 8 Milliarden Transistoren vorweisen kann. Die GPU besitzt 22 SM Module mit insgesamt 2816 CUDA-Cores und 176 Texturen-Einheiten. Schaut man sich dazu im Vergleich die GTX 980 an, die auch schon eine extrem schnelle Karte ist, so besitzt die GTX 980 Ti noch einmal 38% mehr CUDA-Cores und Texturen-Einheiten. Die GTX 980 Ti ist also nicht nur ein kleines Upgrade gegenüber der GTX 980 sondern ein richtig großes. Gegenüber der GeForce Titan X hat Nvidia bei der GTX 980 Ti nur 2 SM-Einheiten deaktiviert. Die Anzahl der Shader sinkt so von 3.072 auf 2.816 , bei den TMUs sind es 176 statt 192.

Ein Blick auf die Taktraten bringt bei der GTX 980 Ti wieder einmal den guten Standardtakt von 1000 MHz zum Vorschein, wobei die Karte mit einem Boost-Takt von 1075 MHz angegeben ist, zum Teil aber auch deutlich höher taktet.

Das Speicherinterface der neuen GeForce GTX 980 Ti ist 384-Bit breit und läuft mit einer effektiven Datenrate von 7 GHz, also einem Takt von 1750 MHz. Die Peak-Bandbreite ist hierbei 50% höher als auf der GTX 980 und liegt bei 336,5 GB/s. Dass die Karte mit dieser hohen Bandbreite auch noch über 6 GB GDDR5 Speicher verfügt, macht sie natürlich ideal für 4K-Gaming. Diesbezüglich hat Nvidia auch noch einmal an der Effizienz des Speicherinterface geschraubt. Wie schon bei der GTX 960 konnte durch bessere Kompression und neue Algorithmen die Bandbreite bei gleichem Takt deutlich gesteigert werden.

Gegenüber der Titan X besitzt die GeForce GTX 980 Ti zwar nur halb so viel Speicher, also 6 GB anstelle 12 GB. Das hört sich allerdings deutlich schlimmer an als es ist, denn mit 6 GB kommt man heute selbst bei 4K-Auflösung sehr gut zurecht.

Die GeForce GTX 980 Ti unterstützt wie alle neuen GeForce Karten mit Maxwell-GPU bereits vollständig den DirectX 12.1 Standard und ist damit für Windows 10 und kommende DirectX 12 Games, an denen bereits gearbeitet wird, vorbereitet. Im Gameworks Programm arbeitet Nvidia auch bereits mit den Publishern an neuen DirektX 12 Titeln und Effekten, die Spiele auf dem PC noch schöner und realistischer machen werden.

Angesichts der technischen Daten darf man einiges von der GeForce GTX 980 Ti erwarten. Im Vergleich zu  nun doch schon etwas betagten aber weite verbreiteten GTX 680 soll die GTX 980 Ti gleich bis zu 3x mal so schnell sein. Zur GTX 780 Ti, quasi dem Vorgängermodell, soll es Zuwächse von bis zu 65 % geben. Das sind natürlich Maximalwerte, wie viel schneller die Karte am Ende wirklich ist, und ob Nvidia hier vielleicht geflunkert hat werden unsere zahlreichen Benchmarks darlegen.


(Evolution einer Grafikarte: Alle GeForce Karten mit Nvidia Referenzkühler seit der GeForce GTX 690)

Testsystem: 

  • GeForce GTX 980 Ti
  • Intel Core i7 3960X auf 4,4GHz
  • MSI Big Bang-XPower II X79 Mainboard
  • G.Skill TridentX 2400 - 4x8 GB DDR3 2400 MHz
  • Super Flower Leadex Platinum 1200 Watt
  • Seagate SSHD 4 TB
  • OCZ Vertex 3 240 GB
Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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