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Gigabyte G1.Sniper 5 Mainboard im Test (6/7)

SATA Performance

Durch die Verwendung von neuen SSDs und schnelleren Massenspeicher ist Datendurchsatz für die Systemperformance viel wichtiger geworden als die eigentliche Prozessorleistung des Systems. Die SATA-Performance ein deshalb ein wichtiger Bestandteil unseres Tests. Wir messen die Performance mit einer OCZ Vertex 3 240 GB mittels CrystalDiskMark und komprimierbaren Daten, da diese die SSD noch weiter Beschleunigen und so eine bessere Durchsatzmessung der SATA-Ports erlauben.

Das Gigabyte G1.Sniper 5 leistet bei allen Intel-Ports die erwartete gute Leistung. Die von dem Marvell 88SE9230 bereitgestellten SATA-6Gbps-Anschlüssen fallen dagegen, wie bei allen SATA-Zusatzcontrollern, ein wenig ab. Sie bieten aber immerhin eine deutlich bessere Performance als die Zusatzcontroller auf den älteren Z77 Mainboards.

Intel SATA 6 Gb/s Anschlüsse

 

Marvell 88SE9230 SATA 6 Gb/s Anschlüsse

USB Performance

Mit USB 3.0 hat es bei den Mainboards auch bei externen Geräten einen deutlichen Performance-Schub gegeben. Da es derzeit kaum Geräte gibt, die die maximale Performance von USB 3.0 ausreizen, messen wir mit einer über einen Adapter angeschlossenen OCZ Vertex 3 240 GB SSD erneut mittels CrystalDiskMark und komprimierbaren Daten.

Das Gigabyte G1.Sniper 5 setzt dabei zwei verschiedene Variaten für die Realisierung der USB-3.0-Ports. Der Standard-Anschluss über den Intel X87-Chipsatz zwei Renesas uPD720210 Hubs für vier weitere USB-3.0-Ports. Alle Anschlüsse liefern dabei ein sehr ähnliches Ergebnisse und zeigen gleichzeitig, dass der USB-3.0-Standard es derzeit noch nicht mit dem SATA-6Gbps-Standard aufnehmen kann. Die USB 2.0 Performance liegt wie von Z87-Mainboard erwartet auf einem sehr hohen Niveau.

USB 3.0

USB 2.0



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