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Toshiba OCZ RD400 NVMe SSD im Test - Schnelle SSD für M.2 oder PCIe (2/12)

SSD-Features und "Advanced Warranty Program"

Die bisher unter dem Namen Shield-Plus bekannte Austauschgarantie von OCZ hat von Toshiba ebenfalls einen neuen Namen bekommen. Sie heißt nun "Advanced Warranty Program" und entspricht aber weitgehend - vermutlich abgesehen vom Kleingedruckten - dem vorherigen Model.

Über das "Advanced Warranty Program" steht dem Kunden direkter und schneller Support auch über ein Support-Forum oder Live-Chats zur Verfügung. Sollte eine SSD als Defekt erkannt werden, wird diese direkt von vorab ausgetauscht. Der Lieferdienst bringt eine Ersatz-SSD und sammelt dabei die defekte SSD vom Kunde wieder ein um diese direkt an Toshiba weiterzuleiten. Das man diesen Service so anbietet ist durchaus ein Indiz dafür, das die Probleme mit hohen RMA-Raten bei alten OCZ SSDs der Geschichte angehören.


OCZ Advanced Warranty Programm at http://ocz.com/us/support/advanced-warranty

Ursache für die deutlich verbesserte Ausfallsicherheit der SSDs findet sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im deutlich verbesserte Zugriff  auf Toshiba Tier 1 NAND-Flash sowie die komplette Kontrolle über die Firmware des Kontrollers. Die interne Qualitätssicherung bei Toshiba liegt natürlich auf einem komplett anderen Level als die Möglichkeiten, die OCZ früher hatte, als man sich Flash-Speicher am freien Markt kaufen musste und dazu noch auf Controller und Firmware von Drittanbietern angewiesen war. Kurz gesagt heute stehen OCZ in der Qualitätssicherung alle Möglichkeiten offen, während früher viele Türen einfach verschlossen waren. Die Möglichkeiten von OCZ und Toshiba unterscheiden sich daher wirklich massiv.

Auch bei der Software gab es eine Namensänderung und zudem ein Update. Der bekannte SSD Guru heißt nun SSD Tool, bleibt aber weiter eine komplette Toolbox für die SSDs. Sie dient sowohl als Service- und Überwachungstool für die SSDs, aber auch als Hilfe für den Kundensupport. Egal ob der Smart-Status der SSD oder die Temperatur überwacht werden soll, eine neue Firmware aufgespielt oder die SSD komplett mit Secure Erase gelöscht werden soll, alles kann einfach über das SSD-Tool erfolgen. Für den Kundensupport steht nicht nur ein extra Bereich zur Verfügung, die Software kann für den Kundensupport auch direkt notwenige Daten über das PC-System bereitstellen, so dass unnötige Rückfragen beim Kunden ausbleiben. In der neusten Version ist sogar ein kleiner Benchmark enthalten um schnell die Performance der SSD gegenzuprüfen.



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