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CM Storm Quick Fire Pro - Mechanische Tastatur (2/4)

Technik: Mechanische Cherry-Tasten

Nach wie vor nutzen die meisten aktuellen Tastaturen, ob für Gamer oder den herkömmlichen Schreibeinsatz, ein sogenanntes „Rubberband“, bei dem es sich um eine Gummimatte handelt, die dafür sorgt, dass die Tasten nach dem Drücken wieder in die Ausgangslage zurückkehren. Der Vorteil dieser Technik ist die günstige Produktion im Vergleich zu mechanischen Tasten. Der Nachteil ist zum einen die Verzögerung mit der die Taste wieder in die Ausgangslage zurückkehrt und zum anderen der nicht exakt Bestimmbare Druckmoment der Taste, was in Spielen zu einer ungenaueren Steuerung führen kann. Die Tasten fühlen sich dann "schwammiger" an.

Mechanische Switches verwenden dagegen eine Feder, die dafür sorgt, dass die Taste sehr direkt reagiert und schnell wieder in die Ausgangslage zurückkehrt. So wird es etwas leichter, Tasten schnell zweimal hintereinander zu betätigen, was in einer präziser wahrgenommen Steuerung und einem angenehmen Schreibgefühl mündet. Vor allem Viel- und Schnellschreiber schwören dabei zum Großteil seit jeher auf mechanische Tasten.

Bei der von uns getesteten Quick Fire pro kommen Cherry MX Red Switches zum Einsatz, die einen linearen Schalter besitzen, dessen Funktion in der folgenden Animation erläutert wird.

Animation Cherry MX Red Switsch

Beleuchtung der Gamingtasten

Während die zugrunde liegende Tastentechnik also die Gleiche ist, wie bei den Corsair-Produkten, unterschiedet sich die Tastatur selbst recht deutlich von der K60 und der K90. Ins Auge springt dabei direkt die Beleuchtung der Tasten, die vor allem unter Gamern sehr beliebt ist und in dunklen Räumen nicht zuletzt der Orientierung zuträglich ist. CoolerMaster stellt es dabei dem Anwender frei, ob er lediglich die WASD- und Cursor-Tasten beleuchtet, oder den gesamten linken Block (Esc, F1, F2, F3, F4, 1, 2, 3, 4, 5, Q, W, E, R, A, S, D, F, Z, X, C, Space).

Die Beschränkung der Beleuchtung auf einen begrenzten Tastenbereich ist für uns nicht ganz nachvollziehbar. Zwar sind die beleuchteten Tasten die für Shooter relevanten Keys, doch bei einer nur halb beleuchteten Tastatur, stellt sich intuitiv die Frage, ob ein Teil der Tastaturbeleuchtung defekt ist. Auch wenn CM Storm die Quick Fire Pro so deutlicher von anderen Tastaturen wir der Trigger abheben kann, hätte auch der Quick Fire Pro eine vollständig beleuchtbare Tastenmatrix gut zu Gesicht gestanden.

Eingestellt wird die Beleuchtung über die FN-Taste, die die Kontextmenü-Taste aus dem Tastaturlayout verdrängt hat. Aktiviert man die FN-Taste kann man über die Tasten F1 bis F4 sowohl den Beleuchtungsmodus, als auch die Leuchtstärke einstellen. Der Vorteil dieser Lösung: CoolerMaster kann bei der Quick Fire Pro auf einen speziellen Treiber verzichten, was sich allerdings auch in den Features niederschlägt. So beherrscht die Quick Fire Pro weder Markos noch Profile.

CM Storm Quick Fire Pro

Weiterer Einstellungsmöglichkeiten bietet die Quick Fire Pro bezüglich des Rollover-Verhaltens und der Abfragezeit in Millisekunden. Letztere kann mit Hilfe der FN-Taste, der P-Taste und den oberen Numlock-Tasten zwischen den Werten 1 ms, 2 ms, 4 ms und 8 ms gewechselt werden.

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