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Edge: Microsofts Browser bald in virtueller Maschine

Mittwoch, 28. Sep. 2016 11:44 - [tj] - Quelle: arstechnica.com

Microsofts Edge-Browser soll in Zukunft in eine eigene virtuelle Maschine ausgelagert werden.

Um die Sicherheit des Systems zu erhöhen und Angriffe über den Browser zu unterbinden, wird Microsoft den hauseigenen Edge-Browser in Zukunft weitestgehend in eine virtuelle Maschine auslagern. Die VM bedient sich dafür einem aufs wesentliche reduzierten Windows-Kernel. Darüber hinaus soll auch der Zugriff des Browsers auf den lokalen Speicher eingeschränkt werden. Damit der Edge-Browser in einer VM laufen kann, wird eine Plattform mit Unterstützung für Hyper V oder Intel VT-d benötigt.

Da immer nur eine Hypervisor-Instanz gleichzeitig aktiv sein kann, werden andere Virtualisierungsprogramme nicht gleichzeitig mit der Edge-VM laufen können.

Eingeführt werden soll das neue Sicherheitsfeature mit dem Namen "Windows Defender Application Guard" mit dem Windows-10-Update Redstone 2. Zunächst wird der Guard ausschließlich Unternehmenskunden zur Verfügung gestellt. Wann Endkunden auf den Guard zugreifen können, ist derzeit noch unbekannt.

Auf mittlere Sicht werden auch andere Programme mit dem Guard genutzt werden können. Edge wird lediglich das erste Programm sein, das von dem Feature profitieren kann.

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