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Alt 30.10.2006, 12:00   #1 (permalink)
Neuling
 

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Energiesparer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Pfeil Stromsparende Workstation gesucht

Hallo!

Ich suche eine möglichst Stromsparende Lösung für eine Workstation. Keine Anforderungen an Gaming.

Also das soll der PC leisten:
Ich entwickle größere Weblösungen, dafür hab ich Eclipse als PHP-Entwicklungsumgebung laufen. Natürlich surfe ich auch, gelegentlich läuft auf der Workstation ein oder zwei server (nicht fulltime). Außerdem möchte ich Videos gucken und Musik hören. 3D-Leistung soll so sein, dass das aktuelle KDE unterstützt wird. Mehr 3D-Leistung brauch ich nicht. Musik muss nicht Dolby surround sein, mir reicht Stereo. Videoleistung sollte ausreichend für gelegentliches DVD-gucken sein. Diskette braucht nicht. DVD-Brenner reicht. An Schnittstellen reicht mir eigentlich USB, Audio out und Ethernet.
Der PC wird ca. 10 Stunden täglich laufen.

Was nehm ich da am besten?
Sind z.B. die VIA-CPUs mittlerweile stark genug für Eclipse? - Sind ja nicht unbedingt die leistungsstärksten CPUs, aber halt sparsam...
Welches Mainboard?
Mainboard mit onboard-Grafik?
Welches Netzteil?
Ist USB als Schnittstelle für Maus und Tastatur bei Dauerbetrieb stromsparend? Nicht besser PS/2?
Stromunterschiede bei Festplatten? IDE? S-ATA?

usw. etc. Nutze momentan nen Pentium III, der aber bei Eclipse schon manchmal ziemlich überfordert ist.
System muss wohl komplett neu? Oder gibt es empfehlenswerte Gebrauchte auf dem Markt?
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Alt 31.10.2006, 00:45   #2 (permalink)
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Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

Also von den VIA CPUs würde ich an deiner Stelle Abstand nehmen. Die sind wesentlich langsamer als ein PIII. Windows läuft da drauf gerade mal so. Was für dich vielleicht in Frage käme, wäre vielleicht ein mini-ITX Board mit einem Pentium M oder einem Sempron 64. Oder ein µ-ATX Board für eine der Beiden CPUs.

Wenn du dann ordentlich Strom sparen möchtest, solle es auf jeden fall Onboard Grafik haben und als Netzteil würd ich dann ein Notebook Netzteil nehmen, an das du dann ein Pico ATX Netzteil anschließen kannst, das dann das Board mit Strom versorgt.

So kannst du wirklich Strom sparen, denn diese Kombination verbraucht wesentlich weniger, als ein "normales" ATX Netzteil (selbst so ein kleines für Barebones zähle ich zu den "normalen").

Bezüglich USB oder PS/2 würde ich mir aber keine Gedanken machen. Der Strombedarf ist für Maus und Tastatur verschwindend gering. IDE und SATA Platten liegen gleich auf. Man kann sich aber 2,5 Zoll Platten für´s Notebook holen, die sparsamer sind.

Letztendlich ist das aber auch eine Frage des Geldes. Am billigsten kommst du wohl weg, wenn du dir ein µ-ATX Board mit einem Sempron 64 holst.
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Alt 31.10.2006, 07:30   #3 (permalink)
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Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

hallo energiesparer,

ich kann mich meinem vorredner nur anschliessen.
vorwiegend in richtung pentium M oder eventuell turion.
mein absoluter favorit in sachen stromsparen wäre allerdings ein centrino duo U2500.
hat genug rechenleistung bei <15W verbrauch unter vollast.

alles andere wurde schon genannt ... 2,5" platte ist pflicht ... besser noch eine 1,8"

gruss
racoon
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Alt 31.10.2006, 07:58   #4 (permalink)
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Bronks wird schon bald berühmt werdenBronks wird schon bald berühmt werden

Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

Zitat:
Zitat von Energiesparer
... Ich suche eine möglichst Stromsparende Lösung für eine Workstation. Keine Anforderungen an Gaming.
...
Der PC wird ca. 10 Stunden täglich laufen.
...
Was nehm ich da am besten?
...
Ist USB als Schnittstelle für Maus und Tastatur bei Dauerbetrieb stromsparend? Nicht besser PS/2?
Stromunterschiede bei Festplatten? IDE? S-ATA?
Das schreit nach einem Notebook. Die aktuellen Notebooks haben einen Stromverbrauch von +- 20W. Wenn man die Geräte ordentlich anheizt, dann können es bis zu 40W werden, was bei Deiner Arbeit wohl sehr selten der Fall ist. Für € 600 sind schon brauchbare Geräte zu haben. Achten sollte man auf die Lautstärke, der Lüfter.

Ein Desktopsystem mit vergleichbarer Leistung kostet zwar nur € 400, aber verbraucht schon im Idle 140W, was sich auf die Stromrechnung und Zimmertemperatur ordentlich auswirkt.

Desktopsysteme mit Mobilkomponenten kosten gleich wieder mehr und kommen an die ganzen Vorteile eines Notebooks nicht ran, welches nur noch ein paar € mehr kostet, wenn überhaupt.
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Alt 31.10.2006, 12:32   #5 (permalink)
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Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

Man kann aber in der Bucht schon günstig solche Komponenten bekommen und bleibt dann weit unter den 600 Euro für so ein Notebook, wobei der Verbrauch dann des eines Notebooks entspricht und es mehr Erweiterungsmöglichkeiten gibt.
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Alt 31.10.2006, 14:16   #6 (permalink)
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mondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblick

Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

Zitat:
Zitat von Energiesparer
Ich suche eine möglichst Stromsparende Lösung für eine Workstation. Keine Anforderungen an Gaming.
[...]
Der PC wird ca. 10 Stunden täglich laufen.
[...]
usw. etc. Nutze momentan nen Pentium III, der aber bei Eclipse schon manchmal ziemlich überfordert ist.
System muss wohl komplett neu?
Was ist das Ziel, geht es darum letzlich auch Geld zu sparen?
Bei 50 Watt Verbrauch durch den PC und 16 Cent komme ich, wenn der PC wirklich
365 Tage genutzt wird, auf 29,20 Euro Stromkosten jährlich.
Im Vergleich zu einem 100 Watt System kannst du also jedes Jahr fast 30 Euro sparen,
bei einer Lebensdauer von vier Jahren hättest du also rund 117,- Euro zur Verfügung
um den PC entspr. sparsamer zu gestalten. Allerdings können da schon mindestens
rund 15 Euro Zinsverlust (harmlose 3% p.a. a la Quartalssparen) gegengerechnet
werden.
Wenn du in Urlaub fährst und Weihnachten auch die Kiste auslässt usw. sind nochmals
rund 10% Einsparung nicht erfolgt, der Spielraum liegt dann wohl irgendwo bei 90
Euro für vier Jahre.

Das Geld könnte bei der Anschaffung einer genügsamen CPU sparen helfen,
wenn es vielleicht gelingt die Intel-Conroe CPU in irgendeiner Sparversion zu erhalten
und dann auf rund 35 Watt TDP statt üblicher 65 Watt für die CPU zu kommen.

Interessant auch solche Lösungen:
http://www.sizo.biz/irw_lang.444555.list.48545043.html

Falls du aber wenig ausgeben und selbst schrauben möchtest, gibt es z.B. noch
die Möglichkeit, ein Sockel A Board mit Geode-CPU einzusetzen, ideal vielleicht
ein Board mit SIS-Chipsatz und onboard Grafik.
Performance wäre wohl besser als bei den VIA-CPUs, als Grafik könntest du auch
eine Matrox G450 nachrüsten, die dürfte aber auch schon 3-5 Watt mehr verbraten.

Solche Teile gibt es z.B. bei pollin, zum PCChips M811 finden sich im inet auch
Informationen, wie der Spannungsregler angepasst werden kann.
http://www.pollin.de/shop/shop.php?c...=Mjk4OTM5&ts=0
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Alt 31.10.2006, 14:44   #7 (permalink)
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Energiesparer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

Es geht um eine Lösung, die Strom sparen soll, aber nicht gleich das doppelte eines Standard-PCs kostet. Laptop kommt nicht in Frage, aus ergonomischen Gründen. Bei Dauernutzung kann man diese Winztastaturen keinem zumuten und auch das Display eines Notebooks ist für Dauernutzung über mehrere Stunden nicht geeignet wegen des schlechten Blickwinkels beim arbeiten.
Selberschrauben kann ich. Werde mir dann wohl ein Desktopsystem aus Notebookkomponenten zusammenbauen...

Gibt es irgendwo eine Übersicht, in der die marktüblichen Komponenten mal nicht nur nach Preis und Speed sondern auch nach Strombedarf aufgelistet sind?
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Alt 31.10.2006, 14:47   #8 (permalink)
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Hm, ich weiß nicht, wie du jetzt auf die 29,20 Euro jährlich kommst. Ich krieg da schon ein bissel mehr raus.

Wenn ich 100W als Bezug nehme, dann habe ich einen Verbrauch von 2,4kW am Tag.

Dies multipliziert mit 0,16 Euro, mach 0,384 Euro pro Tag. Oder aufs Jahr berechnet 140,16 Euro. Bei 50 Watt ist es dann logischerweise die Hälfte. Also 70,08 Euro.

Wenn man dann noch einen Rechner zusammenstellt, der sagen wir 25W schluckt, dann sind wir bei 35 Euro jährlich. also noch über den 29,20 Euro drüber.

Trotzdem spart man dann gegenüber dem 100W System mehr als 100 Euro ein. Dafür kann man schön lecker mit Frau/Freundin essen gehen.

Achja. So eine Übersicht habe ich nirgens gesehen.

eine Geode CPU muß es auch nicht unbedingt sein. Man kann auch einen Athlon XP dazu bringen so wenig zu verbrauchen, wie eine Geode CPU. Halt den Takt und die Vcore entsprechend senken. Anleitungen dazu gibt es genug.
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Alt 31.10.2006, 15:22   #9 (permalink)
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mondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblick

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Solche eine Übersicht mußt du dir m.E. schon etwas zusammengoogeln.

Ausserdem kommt es ja auch darauf an welche Komponenten auch tatsächlich gerade
erhältlich sind. Falls die angekündigten 35 Watt Athlon „EE“, Energy Efficient, erhältlich
sind, ist ein Athlon 64 X2 3800+ EE bestimmt interessant, wenn er doch 65 Watt
benötigt würde ich mich derzeit für eine Intel-CPU wie Conroe entscheiden.

Dann ein günstiges Board mit DVI wie das hier,
http://www.asrock.com/product/ConRoe945G-DVI.htm.

Oder gezielt nach Boards schauen mit denen die CPU-Spanung und takt im Bios
besonders gut reduziert werden können.
Und die CPU T-Serie "Merom", Sockel 479, scheint ja auch sehr sparsam zu sein:
http://hardware.thgweb.de/2006/08/01...600-benchmark/
[Edit]
...und passt vielleicht da rein:
http://www.cutmv.de/product_info.php...79-silber.html
[/Edit]


@Andreas, "Der PC wird ca. 10 Stunden täglich laufen."

0.05 kWatt x 10 Stunden x 365 Tage x 0.16 Euro
Rund 50 Watt benötigt z.B. ein (büroarbeitendes) System mit 1.3er Duron und
sparsamer Grafik wie der Matrox und Idle (Halt-)manager, unter Last mögen es auch
mal 80-90 Watt sein.

Und wenn ich ein stärkeres System von 100 Watt auf 50 Watt runterhole spare
ich 50 Watt, für diese 50 Watt habe ich dann einen Etat von 90 Euro (für die
angenommene Laufzeit von vier Jahren nach Zinsabzug und ohne Betrieb im Urlaub),
andernfalls wird im angenommenen Fall eben nicht gespart, sondern draufgezahlt.

Noch schlimmer wird es wenn bei der Anschaffung der sparsamen Komponenten
womöglich Geld geliehen werden muß, Konto überziehen lohnt sich da i.d.R. nicht.

Geändert von mondrian (31.10.2006 um 17:01 Uhr)
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Alt 31.10.2006, 16:35   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von mondrian
"Der PC wird ca. 10 Stunden täglich laufen."
Achso. Hast das dann schon berücksichtigt. Ok. Dachte du gehst von 24 Stunden Betrieb aus.
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Alt 31.10.2006, 16:56   #11 (permalink)
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Hab noch ein mini-itx mit Geode gefunden:
http://www.reichelt.de/?GROUP=E27;GR...;ARTICLE=69283
kann aber nur mit max. 1 GB Speicher bestückt werden.

Hier gibts auch Benchmarks Verschiedener itx, also via vs. geode.
http://www.jetway.com.tw/jetway/list...20Motherboards
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Alt 31.10.2006, 17:25   #12 (permalink)
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Bronks wird schon bald berühmt werdenBronks wird schon bald berühmt werden

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Zitat:
Zitat von Energiesparer
... Werde mir dann wohl ein Desktopsystem aus Notebookkomponenten zusammenbauen ...
Hab gerade die aktuellen Mobilkomponenten zusammengerechnet. Preislich kann man sich ein dem Mini-Mac orientieren. Wenn man nicht etwas aus der untersten Schublade haben will: +- € 650
Bronks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2006, 09:43   #13 (permalink)
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Also in der Bucht kriegt man einen Pentium M schon teils unter 50 Euro. Das Board dazu für ca. 150 Euro. Ein Pico-ATX Netzteil kostet 50 Euro und ein Notebooknetzteil sagen wir 20 Euro. Sind für mich 270 Euro. Wenn mann dann noch unbedingt ein SlimLine DVD-Brenner und eine 2,5 Zoll Platte haben will, kommt man auf etwa 120 Euro zusätzlich. Macht dann 390 Euro zusammen.

Was dann nur noch fehlt, ist ein mini Gehäuse. Entweder ein speziell dafür entwickeltes, oder mann greift sich eine defektes Barebone für ein paar Euronen und baut das in das Barebonegehäuse ein.

Aus ein paar Plexiglasscheiben kann man sich aber auch selber was nettes zurechtbasteln.
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Alt 01.11.2006, 12:49   #14 (permalink)
Polsterwaffenkampfsportle r
 
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tele hat eine strahlende Zukunft
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Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

Zitat:
Zitat von Energiesparer
Es geht um eine Lösung, die Strom sparen soll, aber nicht gleich das doppelte eines Standard-PCs kostet. Laptop kommt nicht in Frage, aus ergonomischen Gründen. Bei Dauernutzung kann man diese Winztastaturen keinem zumuten und auch das Display eines Notebooks ist für Dauernutzung über mehrere Stunden nicht geeignet wegen des schlechten Blickwinkels beim arbeiten.
Selberschrauben kann ich. Werde mir dann wohl ein Desktopsystem aus Notebookkomponenten zusammenbauen...

Gibt es irgendwo eine Übersicht, in der die marktüblichen Komponenten mal nicht nur nach Preis und Speed sondern auch nach Strombedarf aufgelistet sind?
Es soll wohl Notebooks geben, an die kann man eine externe Tastatur, eine externe Maus, einen (oder bei manchen mit dockingstation auch zwei) externe(n) Monitor(e) anschließen. Das Notebook unterm Tisch versteckt und der Unterschied ist nicht mehr bemerkbar.

Allerdings kostet ein ordentliches Notebook (möglichst noch mit Dockingstation etc.) meist "ein wenig" mehr als selbst gebastelte Systeme.

Das Argument gegen ein Notebook sollte wenn dann das Preisliche sein.

(just for your consideration)

Gruß

tele
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Alt 01.11.2006, 16:08   #15 (permalink)
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Standard AW: Stromsparende Workstation gesucht

Zitat:
Zitat von Andreas TweakPC
... Macht dann 390 Euro zusammen.
...
Was dann nur noch fehlt, ist ein mini Gehäuse ...
Naja, aber die Komponenten v.a. die CPU, die man für den genannten Preis bekommt sind nicht wirklich up to date, bzw alles andere als das.

Für den Preis bekommt man auch ein solides, gebrauchtes Notebook, welches leistungsmäßig nicht hinterher hinkt. Und wie tele schon schrieb ...
Bronks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2006, 17:23   #16 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Bronks
Naja, aber die Komponenten v.a. die CPU, die man für den genannten Preis bekommt sind nicht wirklich up to date, bzw alles andere als das.

Für den Preis bekommt man auch ein solides, gebrauchtes Notebook, welches leistungsmäßig nicht hinterher hinkt. Und wie tele schon schrieb ...
Für den Preis bestimmt nicht. Hast doch selber gesagt, daß man für ein gebrauchtes Notebook so um die 600 Euro ausgeben muß. Meist handelt es sich dann noch um ein PIII Notebook und nicht um einen P-M.

Die Preise habe ich auch recht großzügig beziffert. Meist kriegt man einen Pentium M schon für die Hälfte dessen, was ich angegeben habe.

Natürlich ist ein Pentium M nicht up to date, aber ein Notebook mit Core2Duo bekommt man dafür nunmal nicht.

Wer sich also mal in der Bucht die Mühe macht mal richtig umzuschauen, der findet alles wesentlich günstiger, als wenn er alles im Laden kaufen würde - wobei ich bei dem Brenner und HD den Ladenpreis genommen habe.

Vorteil eines Pentium M Systems ist ja auch, daß man später die CPU gegen einen mobilen Core2Duo tauschen kann.

So gesehen ist das viel preiswerter, als ein gebrauchtes PIII Notebook für 600 Euro zu ersteigern. Ausserdem kann man noch weit unter den 390 Euro bleiben, wenn man richtig sucht. Die mini-ITX Boards sind jedenfalls nicht veraltet, sondern entsprechen dem, was man auch im Laden kriegen würde.
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Alt 01.11.2006, 18:06   #17 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Andreas TweakPC
Vorteil eines Pentium M Systems ist ja auch, daß man später die CPU gegen einen mobilen Core2Duo tauschen kann.
Da muss ich einhaken, dass ist meist nicht möglich.
Vom Core Duo auf Core2Duo geht in manchen fällen, aber von Pentium M auf Core Solo/Duo ist meist schon nicht ohne weiteres machbar.
Es mag neuere Boards geben die das können, aber muss man da dann explizit drauf achten.
"Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist?" (Volker Pispers)
Mein System@Nethands -- Alice Deluxe: Erfahrungsbericht
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Alt 01.11.2006, 18:18   #18 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Andreas TweakPC
Für den Preis bestimmt nicht. Hast doch selber gesagt, daß man für ein gebrauchtes Notebook so um die 600 Euro ausgeben muß. Meist handelt es sich dann noch um ein PIII Notebook und nicht um einen P-M.
Nene, ich schrieb "brauchbar". Für € 649 (reg. Preis) bekommst Du z.B. ein nagelneues NB mit Pentium M 735 1,7GHz, 512 MB RAM und 80 GB Festplatte. Ein neues Auslaufmodell mit schwächerem Motor kostet deutlich darunter.

Core Duo fangen schon bei € 750 an.

Direkt neben mir steht ein HP-Notebook mit Pentium 4 (Northwood-Celeron) 2 GHz, 768MB, 20GB welches ich auf ca. € 300 schätze. Und das Teil läuft jedem Pentium 3 davon. Wenn hier jemand aus der nähe von DE-84478 kommt und selbst abholen kann, der kann gerne per PN bezüglich Verkauf anfragen.

Zitat:
Zitat von Andreas TweakPC
Natürlich ist ein Pentium M nicht up to date, ... Vorteil eines Pentium M Systems ist ja auch, daß man später die CPU gegen einen mobilen Core2Duo tauschen kann.
...
Ein Pentium M ist schon der Brüller, aber nicht die Krücken, welche in der Bucht für unter € 50 versenkt werden. Pentium M und Core2Duo sind leider nicht Sockelkompatibel und die o.g. Krücken schon gar nicht.
Bronks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2006, 21:26   #19 (permalink)
TweakPC Redakteur
 

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Zitat:
Zitat von Bronks
Nene, ich schrieb "brauchbar". Für € 649 (reg. Preis) bekommst Du z.B. ein nagelneues NB mit Pentium M 735 1,7GHz, 512 MB RAM und 80 GB Festplatte. Ein neues Auslaufmodell mit schwächerem Motor kostet deutlich darunter.
Ok, da hast du recht. Sind wohl jetzt etwas im Preis gefallen, nachdem die Core Duos und Core 2 Duos raus sind.


Zitat:
Zitat von Bronks
Ein Pentium M ist schon der Brüller, aber nicht die Krücken, welche in der Bucht für unter € 50 versenkt werden. Pentium M und Core2Duo sind leider nicht Sockelkompatibel und die o.g. Krücken schon gar nicht.
Also ein Pentium M 1,6 GHz für unter 50 Euro ist auch keine Krücke und für ihn bestimmt völlig ausreichen.

Mit der Sockelkompabilität irrst du aber. Der mobile Core 2 Duo wird zwar oft als Sockel 478 geführt, ist aber eine 479 CPU und ist eben doch kompatibel. Selbst den Pentium-M findet man viellerorts als Sockel 478 CPU gelistet - was natürlich nicht stimmt.

Die Notebookhersteller brauchen daher garnix an ihrer Harware zu verändern, sondern nur eine neuere Firmware aufzuspielen, damit die vorhandenen Centrino Notebooks mit dem Core 2 Duo (Memron) umgehen können.

Kann dir auch diesbezüglich ein paar Links geben, oder schau mal einfach bei Wiki, der C´t, AnandTech oder von mir aus auch bei Toms Hardware Guide nach.
Andreas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2006, 06:27   #20 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Andreas TweakPC
... Also ein Pentium M 1,6 GHz für unter 50 Euro ist auch keine Krücke und für ihn bestimmt völlig ausreichen.

Mit der Sockelkompabilität irrst du aber. Der mobile Core 2 Duo wird zwar oft als Sockel 478 geführt, ist aber eine 479 CPU und ist eben doch kompatibel ...
Mit der Kompatibilität hast Du recht. Das hat mich echt überrascht. Sogar positiv

Was mich interessieren würde: Kann der alte Pentium M mit 1,6 GHz mit einem Celeron M mit Yonah-Kern bei gleichem Takt mithalten?
Bronks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2006, 08:10   #21 (permalink)
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Hm, gute Frage. Leider finden sich überall nur Benchmarks mit einem Core Duo, aber keinem Core Solo. Nur ist der Core Duo bei gleichem Takt nicht immer schneller als der Pentium-M.

Man kann also davon ausgehen, daß er nur dann schneller ist, wenn er von 2 Kernen profitieren kann. So gesehen sollten der Pentium-M und der Core Solo inetwa gleich schnell sein. Wie sich das dann aber auf den Celeron-M (Yonah) auswirkt, kann ich schlecht sagen.

Bezüglich der Kompabilität muß ich aber noch was ergänzen. Der Grund dafür, daß viele den Pentium-M bis Core 2 Duo als Sockel 478 führen ist einfach der, daß der Sockel zwar 479 Pins aufweist, die CPUs aber tatsächlich nur 478 Pins besitzen. Sprich es fehlt ein Pin auf der CPU.

Beim Yonah kommt dann noch hinzu, daß sich ein Pin verschoben hat, so daß wohl nicht jedes Notebook aufrüstbar sein wird. Jednefalls hat man mehr Glück, wenn im Notebook ein 945 Chipsatz werkelt. Beim 915er könnte es problematischer sein. Die Aussagen sind da aber teils wiedersprüchlich. Wahrscheinlich, weil der 915er einen niedrigeren FSB unterstützt und die CPU daher nicht mit voller Performance laufen würde.
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