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be quiet! Pure Base 600 im Test - Silent-Case mit Lüftersteuerung für kleines Geld (2/6)

Äußerlichkeiten

Das Pure Power 600 ist im Prinzip in beiden Varianten komplett schwarz. Der einzige Unterschied besteht bei der silbernen Version in zwei Ziereinlagen, die sich in den seitlichen Lüftungseinlässen befinden. Während also die komplett schwarze Version etwas unauffälliger daher kommt, zeigt sich die schwarz/silberne Version mit den eingebauten silbernen Zierstreifen etwas sportlicher.

Die Seitenflächen sowie das Top-Cover sind beim Pure Base in einer gleichmäßigen Farbgebung gehalten. Das gilt aber nicht für die Front, denn diese imitiert recht gut einen aufwendigeren Alu-Look auf der Frontblende.

Be quiet! gelingt es recht gut die Front trotz reiner Kunststoffausführung in einem aufwendigen Look erscheinen zu lassen. Die oben schräge Frontblende, die dann geschwungen nach unten läuft, bildet bis auf die beiden Blenden der Laufwerksschächte eine glatte und makellose Front. Besonders gut ist hier die Optik der Blenden gelungen, die sich tatsächlich bis auf den Rahmen erstklassig in die Front einfügen

Seitlich sind an der Front sind die beiden Lüftungsschlitze zu sehen, die mit einem Mesh-Gitter abgedeckt sind und in den Zierrahmen eingefasst wurden. Ein ähnliches Konzept hat be quiet! schon bei den vorherigen Modellen erfolgreich eingesetzt und kann damit insbesondere die Laustärke der Frontlüfter reduzieren.

Ein Highlight an der Front ist neben der schicken Oberfläche sicherlich das abgeschrägte Frontpanel, das neben dem Schalter für die dreistufige Lüftersteuerung den Power- und Reset-Taster, sowie zwei USB 3.0 Slots und Audio-Anschlüsse besitzt. Die Verarbeitung des Frontpanels ist für die Preisklasse des Pure Base 600 sehr hochwertig und zudem auch noch recht praktikabel.

Die Rückseite des Pure Base 600 verbirgt keine besonderen Überraschungen und richtet sich weitgehend am derzeit üblichen Standard aus, das heißt Netzteil unten, dazu sieben Erweiterungsslot und einen 120 mm Lüfter. Schlauchdurchführungen und andere Extras, die man vor kurzem noch regelmäßig gesehen hat sind auch beim Pure Base komplett verschwunden, da Wasserkühlungskomponenten nun intern verbaut werden.

Die beiden Seitenteile des Pure Base 600 sind mit jeweils zwei verlustfreien Rändelschrauben befestigt, die zudem auch noch eine kleine Unterlegscheibe besitzen um den Lack am Gehäuse zu schonen.

Auch beim Pure Base finden wir oben wieder die typischen Lüfteröffnungen, die be quiet! schon bei seinen anderen Gehäusen eingesetzt hat. Die Öffnungen bestehen aus vier Schlitzen, die aber keine direkten Öffnungen sind, sondern durch einen zusätzlichen Winkel die Luft brechen. So kann die Luft zwar nach Außen entweichen, der Schall wird aber gegenüber einer direkten Öffnung reduziert.

Die gesamte obere Abdeckung des Pure Base 600 besteht aus einer gedämmten Kunststoffabdeckung, die über sechs Haltenasen befestigt ist. Die Haltenasen sind so angelegt, das die Abdeckung nicht nur entnommen werden kann, sondern diese auch in einer halb offenen Stufe als Sichtblende dienen kann, wenn unter dem Deckel Lüfter oder eine Wasserkühlung montiert wird.

Dank der durchgehenden Dämmung, die nur zwischen den beiden Luftauslässen kurz unterbrochen ist, hat der Deckel in der geschlossenen Form eine recht gute schalldämmende Wirkung. Und selbst bei der Öffnung wirkt das gleiche Prinzip wie bei den Lüftungsschlitzen, nämlich das durch die Luftbrechung der Geräuschpegel etwas reduziert wird.


Staubschutz findet man beim Pure Base 600 natürlich auch und zwar in der mittlerweile üblichen Form unterhalb des Netzteils. Dort befindet sich ein auf einen Rahmen gespannter Staubschutzfilter, der nach hinten herausgezogen werden kann. Leider ist der Eingriff des Rahmens etwas flach, so dass er sich mit etwas dickeren Fingern nicht optimal greifen lässt.


In der Front befindet sich ebenfalls ein Staubfilter und eine komplett Dämmung, sogar in den Laufwerksblenden. Der Staubfilter besteht hier aus einem Meshgitter, das rechts und links in die Front eingeklemmt ist. Zur Reinigung muss das Gitter herausgeklipst werden, was im Gegensatz zu den normalen Lösungen mit herausziehbaren Rahmen etwas aufwendiger ist.

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