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be quiet! Silent Base 600 im Test (2/5)

Äußerlichkeiten

Für unseren Test des Silent Base 600 nehmen wir uns die schon beim 800 Modell beliebte orangene Version vor. Das Silent Base 600 integriert die farbigen Umrandungen unserer Meinung nach noch etwas gekonnter und rückt damit die Form des Gehäuse in ein noch einmal deutlich schickeres Gesamtbild

Es ist ganz klar die Kombination aus den C-förmigen Lufteinlässen, den deutlich flacher abgeschrägten Kanten und dem nun nicht mehr oben auf sitzenden, sondern ebenfalls abgeschrägt nach vorne zeigenden Frontpanel, das dem Silent Base einen deutlich sportlicheren aber irgendwie auch ausgereifteren Look verpassen. Das ganze Gehäuse wirkt in seinem Design einfach nicht so langgezogen, etwas breiter und daher irgendwie stimmiger auf uns.

Auffällig ist der unterbrochene Deckel, der nun nicht mehr komplett glatt ist sondern in der Mitte eine Senke besitzt.

Die Front ist wie gehabt auch weiterhin zweigeteilt. Die obere hälfte besteht aus einer Tür, hinter der die Laufwerke Platz finden, während der untere Bereich die Lüfter des Gehäuses verdeckt. 

Der Lufteinlass für die Lüfter erfolgt wieder über die mit Mesh versehenen Lüftungsschlitze an der ebenfalls abgeschrägten Seite des Silent Base 600. Ganz unten sieht man dezent den be quiet! Schriftzug in hochglänzendem Silber.

Die Front gesamte Front kann recht einfach über das Lösen von sechs Haltenasen entfernt werden. So erfolgt dann auch der Zugriff auf die Lüfter. Zudem kann auch der Türanschlag von Links auf Rechts umgebaut werden, ein Feature, das wirklich nur sehr wenige Gehäuse anbieten, wir aber durchaus als wichtig ansehen.

Gut gelungen ist auch die Unterbringung des Staubfilters in der Front. Dieser befindet sich in einem speziellen Schacht und kann einfach nach oben aus dem Frontpanel herausgezogen werden. Ein Abnehmen des Frontpanels ist also nicht nötig um den Filter von Staub zu befreien.

 

Obwohl es so aussieht als ob sich das IO Panel in der Frontblende befindet, kann die Front einfach ohne Kabelsalat abgezogen werden. Der Eindruck täuscht nämlich, denn es ragen lediglich die Anschlüsse durch die Front, das eigentlich Panel ist am Gehäuserahmen befestigt.

Im Frontpanel selbst befindet sich neben den üblichen 3,5 mm Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrophone zusätzlich vier USB Anschlüsse. Die rechten zwei unterstützen den USB 3.0 Standard, während die linken als ältere USB 2.0 ausgeführt sind. Hinter dem Frontpanel im Top eingearbeitet befindet sich der sehr große und absolut stmmig ins Design passende Power-Knopf. Dieser dient zudem auch als Power-LED.

 Wer den Reset-Button vermisst,  be quiet! hat ihn sehr geschickt versteckt und in die HDD LED integriert. Eine wirklich optisch elegante und praktische Lösung. Die HDD-LED lässt sich mit der Fingerspitze drücken und schon wird ein Reset ausgelöst. Ein versehentliches betätigen des Tasters ist nahezu ausgeschlossen.

 

Die beiden beiden Seitenteile sind unschwer als kleiner Versionen des Silent Base 800. Betrachtet man hier die geschlossene Version ohne Seitenfenster, so befindet sich in der Mitte ein spezieller rechteckiger Einsatz, welcher der Belüftung dient. Das linke Seitenteil  kann dabei mit einem optionalen 120 mm Lüfter bestückt werden. Auf der rechten Seite ist der Einsatz auch zu finden, dient aber nur der Optik.

 

Die Rückseite bringt keine großen Überraschungen mit sich und entspricht weitgehend dem üblichen ATX Standard. dennoch erkennt man auch hier wieder ein paar Details, die vor allem der besseren Entlüftung dienen. So wurde das Gitter vor dem Lüfter besonders offen gestaltet, um eine optimale Luftzirkulation zu gewährleisten. Die Slotbleche selbst besitzen auch kleine Lüftungsöffnungen und über den rechts neben den Slotblechen befindet sich eine weiter Öffnung, die besonders dann sinnvoll ist, wenn Grafikkarten eingesetzt werden, die Warme Luft nach oben abführen.

 

Im Boden des Towers befindet sich ein über eine kleine Nase herausziehbarer Staubfilter der unterhalb des Netzteils liegt und damit den gesamten Boden vor staubbefall schützt. Auch das Netzteil wird damit von Staub frei gehalten, wenn es mit dem Lüfter nach unten montiert wird.


Auf dem Deckel des Silent Base 600 findet sich ein weiteres interessantes Element. Dieser ist nämlich zum großen Teil geschlossen, was der Schalldämmung zu gute kommt. Während sich hier bei den meisten Gehäusen größere Öffnungen für den Lüfter finden, nutzt das Silent Base 600 lediglich sechs Schlitze. Das Gehäusetop ist klar als Lüfterauslass definiert und leitet die Luft nach hinten weg. Daher befinden sich hier auch keine weitere Staubfilter. Ein Lüftereinlass über den Deckel würde dem Konzept des Silent Base 600 als "Silent-Gehäuse" entgegenwirken.  

 

gut am Deckel gefällt auch, das dieser komplett eben ist und daher sehr schön als Ablage für ein Headset oder Smartphone genutzt werden kann.

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