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Krypto-Währung Ethereum: Platzt jetzt die Blase?

Montag, 17. Jul. 2017 11:01 - [tj]

Die Kurs der Krypto-Währung Ethereum bricht ein. Schon überschwemmen die Mining-Systeme den Gebrauchtmarkt.

Viele Glücksritter, die den Biotcoin-Hype verpasst haben, stürzten sich in den vergangen Monaten auf alternative Kryptro-Währungen wie Ethereum. Die Folge waren nicht nur ein irrational stark steigender Ethereum-Kurs, sondern auch ein Mangel an Grafikkarten und Netzteilen, was sich in den Preisen niedersachlug. Dies lag vor allem daran, dass sich Ethereum hervorragend mit Grafikkarten schürfen lässt.

Mittlerweile deutet jedoch einiges darauf hin, dass die Blase platzt. Zum einen steigt der Rechenaufwand für das Schürfen eines Ethereum-Coins immer weiter an, da immer mehr Personen sich an der Berechnung beteiligen. Und zum anderen bricht der Kurs von Ethereum immer weiter ein.

Die Folge: Viele Schürfer versuchen ihre Mining-Systeme loszuwerden, ehe die Kosten höher sind als der zu erwartende Gewinn. Vor allem Portale wie Ebay werden von den Systemen regelrecht überflutet.

Für Käufer von Grafikkarten ist das eine gute Nachrichet. Während auf dem Höhepunkt des Booms völlig überzogene Mondpreise für Grafikkarten gezahlt wurden, fangen die Preise sich langsam wieder an zu beruhigen. Vor allem die Preise für AMD-Karten sinken rapide. Kostete eine Radeon RX 580 vor wenigen Wochen noch bis zu 500 Euro, so findet man die Karten mittlerweile wieder für etwa 350 Euro im Gebrauchtmarkt. Das ist zwar immer noch ein hoher Preis für die Karte, aber zumindest kühlt sich der Markt wieder erkennbar ab.

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