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Test: AMD Mantle und TrueAudio auf sechs CPUs und APUs

AMD Mantle und TrueAudio im CPU- und APU-Test

Gut Ding will Weile haben und aus diesem Grund dauerte es bei uns diesmal etwas Länger, bis wir einen Test der Mantle-Beta zu veröffentlichen bereit waren. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass in der Redaktion zwar sehr früh ein breites Spektrum an Ergebnissen vorlag, diese einzuordnen war jedoch nicht ernsthaft möglich.

Zum einen liegen also bereits seit Längerem die Ergebnisse von Battlefield 4 mit der Mantle-API vor. Dort fallen unter realistischen Bedingungen - wie inzwischen hinreichend bekannt sein dürfte - die Leistungszuwächse eher verhalten aus. Das ist grundsätzlich nicht weiter verwunderlich, AMD und Dice standen mit der Frostbite 3 Engine noch ganz am Anfang der Lernkurve. Zum anderen lag mit Star Swarm eine Tech-Demo mit Benchmarkfunktion für die Oxide-Engine vor, welche zwar faszinierende Resultate produzierte, dafür eben kein reales Spiel ist. Sie zeigt vielmehr, was die Mantle-API unter optimalen Rahmenbedingungen zu leisten im Stande sein kann.

Damit lagen so gesehen zwei Extremvarianten vor: Der allererste praktische Versuch und die theoretische Paradedisziplin. Was fehlte, war ein drittes Set an Ergebnissen, das eine Tendenz aufzeigen kann. Mit Thief, basierend auf der Unreal 3 Engine, liegt nun die dritte Vergleichsgrundlage vor und die Einordnung kann gelingen.

AMD Mantle & TrueAudio Test Thief BF4 Star Swarm

Allerdings entpuppt sich Thief nicht nur als wesentlicher Indikator zur Beurteilung der Mantle-API, sondern es ist auch der erste Titel, der von AMDs TrueAudio Technologie Gebrauch macht. Grafikkarten der "Hawaii"-Generation und APUs der "Kaveri"-Serie verfügen über einen dedizierten DSP aus vier Cores, der Audio-Berechnugnen übernehmen kann und damit die x86 CPU-Kerne entlastet. Zwar deuten unsere Testergebnisse von TrueAudio an, dass das prinzipiell funktioniert. Weil der integrierte Benchmark von Thief jedoch so gut wie gar keine nenneswerten Soundeffekte enthält, sollte das Resultat mit Vorsicht genossen werden.

Bezüglich der Ergebnisdarstellung sei darauf hingewiesen, dass wir uns bewusst dafür entschieden haben, keine absoluten Zahlen anzugeben, sondern Größenordnugnen darzustellen; das macht die Abbildungen in diesem Fall nicht nur übersichtlicher, sondern soll auch eventueller Verwirrung vorbeugen: Ergebnisse von Star Swarm sind nicht reproduzierbar genug, um die Angabe von Werten zu rechtfertigen.

Testsysteme

  • RAM: 16 GB Corsair Vengeance (AMD: 1866/2133 MHz; Intel: 1600 MHz; XMP Profile)
  • HDD: Western Digital Caviar Blue 1TB
  • PSU: FSP Fortron/Source Aurum Gold 400W
  • OS: Microsoft Windows 8.1 Pro 64 Bit
  • GPUs:
    • AMD Radeon R9 290X
    • AMD Radeon HD 7950
  • Prozessoren:
    • AMD APUs:
      • A10-7700K / A10-5700
      • Board: ASRock FM2A88M Extreme4+
    • AMD CPUs:
      • FX-8350 / FX-6350
      • Board: ASUS Crosshair V Formula
    • Intel CPUs:
      • i5-4670K / i3-4340
      • Board: Gigabyte Z87X-UD4H
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