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Antec LanBoy Air - voll modulares Gehäuse im Test

Einleitung

Modulares Gamer Gehäuse der Extraklasse

Den meisten Lesern sollte das kalifornische Unternehmen Antec ein Begriff sein. Ist es doch bekannt durch Gehäuse wie zum Beispiel die legendären nine und twelve hundred, welche aktuell sogar eine Überarbeitung erfahren.

Mit dem neuen Antec LanBoy Air präsentiert die Gehäuseschmiede nun etwas ganz besonderes. Das Antec LanBoy Air ist alles andere als ein 0815 standard Tower, sondern um ein komplett modulares System, welches diverse Umbaumaßnahmen zulässt - und dabei auch noch die verbaute Hardware öffentlich und wirksam zur Schau stellt.

Vom LanBoy Air gibt es aktuell zwei Versionen - welche sich allein in der Farbe unterscheiden. Im speziellen sind dies das "LanBoy Air Yellow" und das uns zur Verfügung stehende "LanBoy Air Blue". Die Variante "LanBoy Air Red" hat bisher Deutschland noch nicht erreicht.

Was die beiden LanBoy Geschwister zu bieten haben - und ob sie dem Namen "Lan"-Boy alle Ehre machen, werden wir in diesem Artikel genauer überprüfen.

Technische Daten

  • Maße: 288 x 590 x 580 mm (Breite x Höhe x Tiefe)
  • Material: Stahl, Plastik
  • Gewicht: ca 9,2kg
  • Formfaktor: ATX, mATX, Mini-ITX
  • Laufwerksschächte:
    • 6 x 5,25 Zoll (extern)
    • 3 x 3,5 Zoll (extern)
    • 2 x 2,5 Zoll (intern)
  • Lüfter:
    • Hochleistungskühlsystem mit bis zu 15 Lüfter
    • Serie:
      • 2 x 120mm TriCool™ mit blauen LEDs - Front
      • 1 x 120mm TwoCool™ mit blauen LEDs - Heck
      • 2 x Lüfter mit blauen LEDs (120mm) seitlich zur Grafikkartenkühlung
    • Optional:
      • 2 x 120mm Lüfter für CPU und Arbeitsspeicherkühlung
      • 6 x 120mm Lüfter seitlich zur Festplattenkühlung
      • 2 x 120mm Lüfter - Oberseite
  • Erweiterungsslots: 8
  • I/O Panel:
    • 2 x USB 2.0
    • 1 x USB 3.0
    • 1 x HD + AC97 Audio IN/OUT (Microfon + Kopfhörer)

Wie man recht gut sehen kann, offenbart das LanBoy Air - wie sein Name schon vermuten lässt - massive Kühlleistung mit bis zu fünfzehn Lüftern. Und dies geschieht komplett in der nicht gerade kleinen 120 mm Form. Leise bekommt man diese hohe Anzahl an Lüftern sicher nicht mehr ans laufen- aber unauffällig leise will das LanBoy Air offenbar auch überhaupt nicht sein - hier heißt es nämlich Klotzen statt Kleckern.

Lieferumfang

Der Lieferumfang umfasst neben der üblichen Schrauben, zwölf Festplattenhalterungen für insgesamt sechs Festplatten (2 pro HDD). Die Schrauben wurden dabei leider regelrecht abgezählt und somit sollte man sich tunlichst vorsehen, dass nicht eine der Gehäuse Schrauben abhanden kommt.

Die beiliegende Einbaueinleitung reicht gerade so  eben für das absolut notwendigste. Antec tauft sie nicht umsonst "Product Overview". Dementsprechend kurz fällt diese leider auch aus. Immerhin wurde sie in acht Sprachen umfasst (inkl. Deutsch). Zusätzlich gibt es noch zwei Faltblätter mit Informationen zur Befestigung der SSDs, zum USB3.0 und zur Erdung des Gehäuses.

Der "Product Overview" weißt aber schon im Anschreiben darauf hin, dass man sich bitte auf die Antec Webseite begeben solle, um sich das komplette Handbuch herunter zu laden. Dieses fällt mit knapp unter einem Megabyte nicht sonderlich groß aus, bietet aber mit 27 Seiten jede Menge Details über das Gehäuse. Wir können nur jedem, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, empfehlen sich das Handbuch zu ziehen. Schön wäre es, wenn Antec das Handbuch gedruckt beilegen würde, denn wer seinen einzigen PC zusammen baut, kann mit dem Online Handbuch wenig anfangen.

An der Lüfterfront finden sich insgesamt fünf 120mm Gehäuselüfter von denen laut Hersteller die vorderen zwei der TriCool und der hintere der TwoCool Serie angehören sollen. Hier widerspricht sich der Hersteller aber selbst, denn im Handbuch spricht man nur von TwoCool Lüftern. In unserem Sample steht auf den vorderen beiden eine 3 und auf dem hinteren sowie den beiden Seitenlüftern jeweils eine 2. Wir vermuten, dass mit der Zahl die Art der Lüfterregelung gemeint ist. Die vorderen beiden sind stufenlos über einen Drehzahlregler an der Front einstellbar, während die seitlichen und der hintere mit einem Schalter zwischen High und Low umstellen lässt.

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