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Justizministerin kritisiert Big Brother Apple

Samstag, 26. Jun. 2010 17:11 - [jm] - Quelle: Spiegel Online

Apples neue Datenschutzrichtlinie erregt Aufmerksamkeit der deutschen Politik.

Im Bundesjustizministerium ist man auf Apples neue Datenschutzrichtlinie aufmerksam geworden, die der Konzern zu Beginn der Woche der Öffentlichkeit präsentierte.

Die Bundesjustiministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert in einem Interview mit dem Magazin "Der Spiegel" (kommende Ausgabe), dass Apple "unverzüglich offenlegen" müsse in welchem Umfang Daten erfasst werden, sowie ihre Speicherdauer und den Verwendungszweck.

Mit der neuen Datenschutzrichtlinie behält sich Apple das Recht vor, mittels GPS- WLAN und Mobilfunksignalen jederzeit die Bewegungen der Nutzer eines iPhones individuell aufzuzeichnen. Wörtlich heißt es dort:

"Um standortbezogene Dienste auf Apple-Produkten anzubieten, können Apple und unsere Partner und Lizenznehmer präzise Standortdaten erheben, nutzen und weitergeben, einschließlich des geografischen Standorts Ihres Apple-Computers oder Geräts in Echtzeit. Diese Standortdaten werden in anonymisierter Weise erhoben, durch die Sie nicht persönlich identifiziert werden."

Leutheusser-Schnarrenberger fordert nun von Apple, die "vielbeschworene Transparenz auch tatsächlich umzusetzen", außerdem erwartet sie, "dass Apple deutschen Datenschützern Einblick in die Datenbanken gewährt.".
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