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Alt 18.06.2014, 20:18   #1 (permalink)
Abakus
 

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Micha91 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard NAS im Eigenbau

Guten Abend Zusammen,

dieses Thema ist sicherlich in vielen Foren zu finden und oft genug durchgekaut worden. Aber jeder ist nun mal individuell, vielleicht auch ein Neuling auf diesem Gebiet und möchte (...so wie ich auch...) nichts von der Stange (...wenn es geht). Hinzu kommt noch der sich sehr schnell ändernde Hardwaremarkt, wodurch sich natürlich auch neue Möglichkeiten auftun...

Nun zu meinem Anliegen... Ich möchte mir ein NAS zulegen und dachte hierbei aber im ersten Augenblick an ein Synology DS1815+. Aber mittlerweile würde ich mir gerne ein eigenes NAS zusammenbauen. Ich habe mir hierfür schon Komponenten ausgesucht und wollte Euch fragen, ob dies so machbar ist bzw. ob es nicht ein Tick günstiger geht (...preislich im Moment auf dem Niveau vom Synology). Einiges ist vielleicht auch übertrieben...

Folgende Einzelteile habe ich mir herausgesucht:

- Intel Xeon E3-1245
- Asus R.O.G. Maximus VI Gene
- Kingston ValueRam ECC 16GB (2 Stk.)
- Zotac GT-610 Zone Edition
- Enermax Platimax (500W)
- LianLi PC-V354B
- WD Red 4 TB (6 Stk.)
- Noctua Belüftung
- ICY Box IB-865 (Kartenlesegerät)
- Sandisk Extreme Pro Compact CF (32 GB)

Auf der Speicherkarte möchte ich gerne das Betriebssystem installieren bzw. mit einem RAM-Laufwerk kombinieren.

Nun meine Fragen:

- Geht dies überhaupt so?
- Sind die Komponenten in Ordnung, oder ist hier noch Sparpotential?
- Kann ich die Software von Synology (DSM5.0) auf diesem installieren?

Ich hoffe auf Eure Anregungen. Anmerkungen und Ideen...


Wünsche Euch einen schönen Abend und verbleibe

mit vielen Grüssen

Michael
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Alt 18.06.2014, 20:46   #2 (permalink)
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Standard AW: NAS im Eigenbau

Die Frage ist natütlich:
Welche Anforderungen hast du an das NAS?

Weil die gelistete Hardware ist doch schon relativ... stark.

Deutlich günstiger geht es aber auf jedenfall
Ich glaub die Synolegie Software kann man nicht frei verwenden. Hatte mich auch mal umgeschsut.

Was auch interessant ist: Was hat dein Netzwerk an Bandbreite und wie viele Geräte und für was greifen diese auf das NAS zu?

Main:
MSI Z170A GAMING PRO|Intel Core i7 6700k|AMD RX VEGA 64
|AMD Radeon Pro Duo |AMD Radeon Fury X|Samsung 950 Pro NVMe M2 256 GB|Cougar Panzer Max|LEPA G1600 1600W

Server:
ASUS Z6PE-D18|Intel Xeon X5670|Intel Xeon X5670|96GB RAM Hynix DDR3 1333 RDIMM ECC|HP P410 1GB FBWC


In Bau - AMD Dragon Platform:
ASUS M3A79-T Deluxe|AMD Phenom II X4 940BE|Scythe Mugen 2 Rev. B|ATI Radeon HD480X2|ATI Radeon HD4870X2|CoolerMaster HAF932
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Alt 18.06.2014, 22:04   #3 (permalink)
Abakus
 

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Micha91 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: NAS im Eigenbau

Hallo Profi Overclocker,

dies hatte ich echt vergessen Folgende Anforderungen wären von meiner Seite aus:

- Backupserver für alle angeschlossenen PC`s
- Medienserver (streamen von HD-Filmen / Musik usw.)
- Datenablage
- angedacht wäre noch eine eigene Cloud für Bilder und Musik (Zugriff für Eltern usw. / liegen knapp 1000 km zwischen uns und der "Sippe")

Meine Daten:

- INet 10Mbit/s
- Gbit-Netzwerk
- 1 PC
- 1 Notebook
- 1 TV
- 1 Bluray-Player

Da möchte ich gerne hin (bleibt auch wohl nicht aus):

+ 1 PC`s
+ 1 TV`s
+ 1 Mediaplayer

Ein Kollege von mir hat sich den HP N...L (?) geholt und sagte mir, dass die Synology Software hierauf wohl laufen soll. Daher meine Frage, ob die generell auch auf anderen "Maschinen" läuft. Den HP habe ich mir auch mal angeschaut, allerdings glaube ich, dass dies von der Hardware nicht ausreichen würde?

Die Cloudfunktion wird ja in der neuen DSM-Version unterstützt und ich weiss nicht, ob dies mit FreeNAS machbar wäre.

Viele Grüsse
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Alt 18.06.2014, 22:57   #4 (permalink)
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Zitat:
Ein Kollege von mir hat sich den HP N...L (?) geholt und sagte mir, dass die Synology Software hierauf wohl laufen soll. Daher meine Frage, ob die generell auch auf anderen "Maschinen" läuft. Den HP habe ich mir auch mal angeschaut, allerdings glaube ich, dass dies von der Hardware nicht ausreichen würde?
Ich finde nichts passendes um das DSM 5 auf einem normalen Rechner zu betreiben.

Was bei dem HP sein kann, dass es baugleich mit einem Synoligy ist, somit die SW des DSM 5 problemlos auf dem HP läuft.

Was ich aber spontan finde:
Die CPU ist irgenwie oversized.
Meiner Meinung nach sollte ein Dual-Core ala Pentium locker reichen. Die Aufgaben, die bewältig werden müssen, werden sowieso eher durch das Netzwerk / HDDs gebremst.

16GB Ram sind auch relativ viel, 8 sollten eigentlich auch reichen.
Außer man nutz zum Beispiel Tools wie Fancy Cache, dann ist mehr Ram sicherlich nett.

Mit Windows kann man ja schonmal von Haus aus ne Samba Freigabe machen. Mit Filezilla Server kann man dazu noch einen FTP Server betreiben.

Gleiche Funktionen bietet das Betriebssystem "FreeNAS". Kann Samba, FTP ....
Damit sollte sich vermutlich auch die "Cloud" Funktion einrichten lassen.

Kann man sich ja vorher mal im Netz zu schlau machen.

Vorteil von FreeNAS ist, dass es ein OS ist, welches wirklich nur für die Funktion als NAS bestimmt ist.
Dazu braucht dieses kaum Ressourcen, kann Statusberichte via Mail senden, hat eine Leistungsüberwachung und lässt sich bequem via Browser einrichten
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swatcher1 (19.06.2014)
Alt 19.06.2014, 10:34   #5 (permalink)
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Standard AW: NAS im Eigenbau

Moin.

Völlig oversized für ein NAS, der Server könnte eher als Host für Virtualisierung genutzt werden. Deine Anforderungen lassen sich recht einfach mit nem Windows Home Server 2011 realisieren, vor allem das automatisierte Client-Backup gibt's da "out-of-the-box".

Ich betreibe hier nen WHS2011 mit DD CineTV als PVR und Streaming-Server, auch für meine MP3s. Bilder lassen sich natürlich auch per DLNA abrufen. In Kombination mit LightsOut geht der Server auch zuverlässig schlafen und wacht nur auf, wenn er auch gebraucht wird.

Was die "Cloud"-Geschichte betrifft: Egal, welches System du daheim betreibst, limitierender Faktor ist der Upstream deiner Internet-Anbindung und der dürfte über 1Mbit/s. im besten Fall nicht hinauskommen (oder hast du ne 10Mbit/s. SDSL-Leitung?).

Daher würde ich dir für das Teilen von Bildern & Co. dazu raten, das über die "echte" Cloud zu machen; ggf. solltest du dir bei einem Webhoster ein bisschen Webspace mieten und dort ownCloud laufen lassen, das lässt sich prima vom Server daheim aus mit Daten versorgen, die dann "bei der Sippe" (oder wo auch immer sonst) abrufbar sind. Und das ohne, dass deine Anbindung daheim in die Knie geht und ausserdem muss deine Kiste daheim dann nicht 24/7 laufen.

*Just my 5 Cent*

Cheers,
Joshua

P.S.:
Wenn du gern bastelst: Das ganze Szenario lässt sich auch mit nem RasPi darstellen, für einen Bruchteil der Investitions- und Stromkosten.
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swatcher1 (19.06.2014)
Alt 19.06.2014, 11:58   #6 (permalink)
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Standard AW: NAS im Eigenbau

CPU, wie erwähnt, völlig oversized - ebenso wie weitere Komponenten.

Für den gedachten Einsatzzweck, gerade aufgrund eines dauerhaften Betriebes, fänd ich vielleicht nen Intel Core i3-4130T interessant. Board oversized, RAM-Bestückung ebenfalls Netzteil erst recht. Grafikkarte unnötig. Statt dessen ne SSD wär fein - wenn auch nicht nötig, aber Geld scheint ja hier das generelle Problem nicht zu sein.

Zumal die Crucial MX100 ja quasi hinterhergeworfen wird (derzeitig die [natürlich viel zu große] 512GB-Version für 164Eu - ein Witz ^^).

Würde mir allerdings im Software-Bereich wohl erstmal FreeNAS ansehen bevor ich mit Windows Home Server rumbastel. Nicht, dass der schlecht wäre - aber wenn das kostenlose System alle Anforderungen bedient - warum nicht.
Ich brauche keinen Sex; das Leben f.i.c.k.t mich bereits wo es nur kann...
Daher ironiere ich einfach so lange, bis ich einen Sarkasmus habe!


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Alt 19.06.2014, 14:36   #7 (permalink)
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also Freenas in Verbindung mit dem ZFS Dateisystem braucht RAM ohne Ende. das ist auch eigentlich einschlägig bekannt.

Mein Tip Open Media Vault. das kommt bequem mit 2 GB aus. ein Plugin für Owncloud gibt es ebenalls out of the Box.

Als Hardware entweder einen n54l (ich habe den n36l mit 8 GB und nutze ihn für die gleichen aufgaben wie du) allerdings fässt dieser nur 4 x 3.5" HDDs

wenn es selbstbau sein soll dann ein i3-xxxxt und ein board welches deine gewünschten SATA ports hat. ansonsten ein günstiges board und einen gescheiten SATA controller .. die kosten dann aber gern etwas mehr.

das OS sollte auf jeden Fall auf eine SSD oder HDD aber nicht auf eine CF Card ...
[font=Arial]"Der Hase!", sagte Grinzold, "Er provoziert uns! Wir müssen ihn töten!" [/font]
[font=Arial](Quelle: "Rumo" von Walter Moers)[/font]
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swatcher1 (19.06.2014)
Alt 19.06.2014, 20:47   #8 (permalink)
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Standard AW: NAS im Eigenbau

Guten Abend Zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten. Wie gesagt, dies war meine erste Vorauswahl... Aufgrund Eurer Anregungen habe ich etwas abgespeckt:

- Intel Core i3-4150
- Asus H97M-Plus
- Corsair Vengeance (8 GB)
- Seasonic P-400 (400W)
- LianLi PC-V354B
- WD Red 4 TB (6 Stk.)
- Noctua Belüftung
- Intel 530 Series (180 GB / M.2)

Hier würde ich jetzt ca. 500 € einsparen Aber vielleicht geht es doch noch günstiger... Auf jeden Fall werde ich wohl auf FreeNAS als Betriebssystem zurückgreifen. Muss mich allerdings in diesem Punkt noch "weiterbilden"...

Wegen der Cloud und der INet-Anbindung mache ich mir nun keine Sorgen. Im Moment habe ich mich nur noch nicht durchgerungen den Vertrag zu ändern. Mittlerweile bietet die Swisscom hier 1Gbit an...

Habt Ihr weitere Anmerkungen zur jetzigen Hardware? In puncto NAS bin ich absoluter Laie und lass mich gerne von Euch beraten...

Ich wünsche Euch einen schönen Abend!

Viele Grüsse
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Alt 19.06.2014, 23:10   #9 (permalink)
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Standard AW: NAS im Eigenbau

Ich find das grade super, dass dieser Thread aufgemacht wurde... hab mir nämlich zufällig seit gestern auch Gedanken gemacht, wie ich in das Netzwerk bei meinen Eltern auch nen kleinen Datenserver einrichte. Die Anforderungen sind da eigentlich sehr gering... Dateien verwalten und für alle angeschlossenen Systeme vorrätig halten ist eigentlich die fast einzige Aufgabe.
Das lässt sich doch mit nem alten Rechner (da hab ich grad eh einige Komponenten verfügbar) und FreeNAS hinbekommen, oder? Einzige Frage für mich wäre, wie viel RAM wirklich nötig bzw. sinnvoll ist für diese Aufgabe. Reichen da auch 4 GB DDR2? Bzw. was wären die Vor- / Nachteile von Open MediaVault? Sieht ja prinzipiell beides sehr interessant aus.
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Alt 19.06.2014, 23:23   #10 (permalink)
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4GB haben bei mir mit freenas locker gereicht.

Mit ner alten platte waren es auch >300Mbits
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tomcatoggo (20.06.2014)
Alt 20.06.2014, 07:44   #11 (permalink)
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Zitat:
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Das lässt sich doch mit nem alten Rechner (da hab ich grad eh einige Komponenten verfügbar) und FreeNAS hinbekommen, oder?
Hm... "alter Rechner" - solange Du nicht mit nem Heizkraftwerk ala Pentium4 herumhantierst sicher kein Problem.
Bei 24/7 könnte ein Rechner dieser Effizienzklasse vielleicht ein wenig aufs Portemonnaie schlagen. ^^
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Alt 20.06.2014, 08:17   #12 (permalink)
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welches OS ist ja letztlich auch etwas geschmackssache. mir ist Freenas seit Version 8 einfach unsympatisch, zu langsam und aufgebläht geworden. Ausserdem war ich mit der Performance nie so ganz zufrieden und es machte mich immer nervös ZFS zu nutzen

ich bin OMV begeistert und werde eigentlich kaum etwas anderes empfehlen. schnell, einfach und als Dateisystem eben ext4 (dürfte Standard sein, ext4 kann ich notfalls auch unter Windows einbinden und auslesen) Was für mich wichtig war, ist die Erweiterbarkeit. Es steckt ein Debian drunter und damit kenn ich mich einigermaßen aus. Somit habe ich lokal den Midnightcommander drauf und kann mit dem tool screen lokal auf den Server zugreifen und Dateien verschieben. Wer will kann Webmin installieren usw ...

Das wird bei Freenas welches auf BSD basiert auch alles gehen. Allerdings ist das für mich sehr gewöhnungsbedürftig

wichtig wäre vielleicht noch zu erwähnen dass Freenas ab Version 7 aufgekauft wurde und professionell fortgeführt wird, dadurch sehr auf Firmenkunden fokussiert ist. Es gab ein Fork namens Nas4free welches auf der Version Freenas 7 basiert und die alte philosophie fortführt und auch weiterhin gepflegt und verbessert wird.

Ein Entwickler ging dann vom Freenasprojekt weg (während des Aufkaufs) und gründete sein eigenes Projekt Open Media Vault welches auf Debian basiert. ist übrigens ein Deutscher

so ... das war nur mal der Vollständigkeit halber
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tomcatoggo (20.06.2014)
Alt 20.06.2014, 08:43   #13 (permalink)
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Vielen Dank für die Erklärungen!

Das hört sich dann ja ganz gut an mit OMV (blöde Abkürzung : ) Verstehe ich das aber schon richtig, dass ich das genau wie FreeNAS auch in etwa so vorgehe:
- auf CD brennen
- auf dem Server installieren (live brauch ich nix... der PC soll nix anderes machen)
- über Browser auf Webinterface zugreifen und alles wie ewünscht konfigurieren

Mein Problem ist, dass ich mich nur eingeschränkt auf die Bedienung und das Handling von Linux bzw. Debian verstehe... (eher Android : )
Das System, welches ich da also installieren möchte, sollte im besten Fall schon von vornherein alles wesentliche vernünftig mitbringen und konfigurierbar anbieten.

Zu meinem alten PC:
das ist ein Athlon 64 X2 auf nem AM2 Board mit integrierter simpler Grafikeinheit. Der war bis vor kurzem als Arbeitsrechner bei meinem Vater im Betrieb aktiv... und soll da dann jetzt wieder als kleiner Server (v.a. Dateihoster) zurückkommen, da da inzwischen leicht aufgerüstet wurde.
Edit: hab sogar grade noch die genauen Angaben gefunden... von der Bestellung damals
- Athlon64 X2 EE 3800+ (2x 2000 MHz) (-> also Windsor)
- MSI K9MM-V (VIA K8M800)
- GEIL 2 GB DDR2-800 Kit (-> hier würde ich noch versuchen ein wenig zusätzlichen Speicher einzubauen)
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Alt 20.06.2014, 09:13   #14 (permalink)
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Moin.

@Micha91:
Statt des i3 würde ich zum i5 greifen - kostet kaum mehr, spart aber richtig Strom und hat dennoch genügend "Bumms", wenns denn mal gebraucht wird.

@all:
Bei aller "Bastelfreude": Altrechner zum 24/7 laufenden NAS umzurüsten mag interessant sein, sinnvoll ist es hingegen nicht - zu hoch ist die Ausfallrate, zu hoch der Stromverbrauch, zu teuer die "alten" Ersatzteile usw. Gerade, wenn das Kistchen "nur" Dateien bereitstellen soll, ist es mit Kanonen auf Spatzen geschossen, eine Intel-CPU rund um die Uhr laufen zu lassen.

Wer wirklich selbst ein NAS bauen will, sollte die paar Euro in LightsOut investieren, damit legt sich das NAS dann auch brav schlafen, wenn es nicht benötigt wird und die Clients können es jederzeit wecken bzw. es wacht automatisch auf - Konfigurationssache. Setzt natürlich ein Windows-OS vorraus, wie intelligent FreeNAS & Co. hier sind, keine Ahnung.

Die Praxis zeigt (zumindest bei mir): Im privaten Bereich gibt es nicht soviele Daten, auf die man permanent Zugriff benötigt und die ein 24/7 laufendes NAS rechtfertigen würden, gerade im Hinblick auf die entstehenden Stromkosten.

Und wer "nur" seine MP3-Sammlung immer verfügbar haben will, der sollte tatsächlich zum RasPi greifen oder seine Musik z.B. im CloudPlayer Premium von amazon abparken, das kostet 25,- Eurotaler/Jahr und erfordert null Investitions- und Betriebskosten.

Last but not least: Seid euch immer bewusst, das ein NAS, selbst mit gespiegelten Platten, _KEIN!_ Backup ersetzt, d.h. ihr müsst (solltet) alle dort lagernden Daten noch irgendwie und regelmässig auf ein anderes Medium sichern, sei es per USB auf ne externe Platte (da machen alte Rechner wg. USB2.0 schnell schlapp), per Netzwerk auf einen anderen Rechner oder direkt in die Cloud.

Cheers,
Joshua

P.S.:
Ich habe vor Jahren mein damaliges Zyxel-NAS ausgemustert und auf WHS2011 gesetzt; als Basis ein AMD Quad-Core, der selbst unter Volllast nur 45W verbrät, dazu 8GB RAM und 2,5" Platten. Der WHS2011 ist quasi ein Server 2008R2, ergo lässt sich da ein WSUS installieren, der die Clients im Netz zentral mit Updates versorgt. Das "out-of-the-box" Client-Backup sorgt für mindestens eine tägliche Sicherung jedes Rechners im Netz und dank LightsOut schläft der WHS die meiste Zeit des Tages.
Mittels DD CineTV läuft er nebenbei noch als PVR und zeichnet brav Fernsehsendungen auf, die sich dann auf jedem Client im Netz anschauen lassen; selbst für Live-TV und Streaming ist die Büchse flott genug.

Das nur mal als Zusammenfassung, was man mit wenig Hardware alles bewerkstelligen kann, in Summe hat das System noch keine 500,- Eurotaler gekostet....
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maddash1337 (12.12.2014)
Alt 20.06.2014, 09:38   #15 (permalink)
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Hi Joshua,

danke für die Infos!

In dem Kleinbetrieb bei meinem Vater wäre der Stromverbrauch nicht so das Problem.
Worum geht's bei mir spezifischer?
Mein Vater ist ziemlicher Meister im Verteilen von verschiedenen Dateien auf den vorhandenen PCs... und hat deswegen einige Dateien (Bilder, MP3s, Filme, paar Excel- und Word-Dokumente) x mal auf den 3 Rechnern liegen. Meine Idee ist nun, dass ich da einen gemeinsamen Speicherort zur Verfügung stelle... und ja: eine NAS Platte wäre da wohl am sinnvollsten... und ich werde wohl auch eine besorgen, wenn ich das nächste mal bei meinen Eltern vorbeischaue... aber ich würde (einfach auch aus Interesse ) mal so eine Selbstbaulösung ausprobieren... v.a., weil ich noch diesen alten PC + einige IDE Platten habe. Und da Backups etc. hier kein Thema sind (da die betrieblichen Dinge eh in einem eigenen System speziell gesichert sind) und hier gerade zufällig das Thema aufkam, bot sich das jetzt einfach an
Noch ne Frage: Ich hab auch noch einige Windows Server Lizensen... macht das denn vielleicht mehr Sinn? Ich hab noch nie Win Server selbst installiert / benutzt... weiß also nicht so Recht, was ich damit alles kann (und wie einfach das zu handhaben ist). Das FreeNAS und das OMV machen halt so was ich davon lese einen recht guten Eindruck.


In diesem Zusammenhang auch ein Sorry an den Threadersteller... ich will das hier nicht "übernehmen"... aber es passt einfach exakt hier rein und ich denke, Dir helfen die hier zusammengetragenen Infos auch gut weiter.
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Alt 20.06.2014, 10:06   #16 (permalink)
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Zitat:
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Vielen Dank für die Erklärungen!

Das hört sich dann ja ganz gut an mit OMV (blöde Abkürzung : ) Verstehe ich das aber schon richtig, dass ich das genau wie FreeNAS auch in etwa so vorgehe:
- auf CD brennen
- auf dem Server installieren (live brauch ich nix... der PC soll nix anderes machen)
- über Browser auf Webinterface zugreifen und alles wie ewünscht konfigurieren
genau so ist es. du musst nach der installation per usb oder CD abschließen. dies ist durch ein Menue eigentlich recht simpel(egal ob Freenas oder OMV)

Die eigentliche Konfiguration von Freigaben, Diensten usw erfolgt dann über das Webinterface.

Bei deiner Hardware mit 2 GB RAM würde ich von Freenas zwecks performance abraten.

Wirkliche Linuxkenntnisse braucht man nur wenn man selbst diverse Aufgaben zusätzlich mit einbinden will. Vom Minecraftserver bis zur Webcam Überwachung kann man alles einbinden.
Einfach dinge wie Owncloud sind über das Webinterface als Plugin installierbar mit 2 Klicks ... vielleicht auch drei

Wenn du Windows Lizenzen rumliegen hast und die damit auskennst, dann nur zu. Mir fehlt hier eben immer das Webinterface ... da muss man mehr mit RDP/VNC arbeiten.

EDIT: hat sich mal jemand mit Webmin für Windows intensiv auseinandergesetzt?
http://www.webmin.com/windows.html
dies würde ja auch ein Webinterface für Windows zur Verfügung stellen
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Alt 20.06.2014, 10:55   #17 (permalink)
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Zitat:
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Moin.
Statt des i3 würde ich zum i5 greifen - kostet kaum mehr, spart aber richtig Strom und hat dennoch genügend "Bumms", wenns denn mal gebraucht wird.
Für welche Tätigkeit genauer braucht ein Storage-System aus den hier beschriebenen Szenarien "bumms"?
Und warum sollte ein i5 stromsparender sein als ein i3-xxxxT ?
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Alt 20.06.2014, 11:01   #18 (permalink)
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Zitat:
Zitat von [Hornet] Beitrag anzeigen
Bei deiner Hardware mit 2 GB RAM würde ich von Freenas zwecks performance abraten.
OMV würde aber gehen?
...wobei ich ja schon geschrieben habe, dass ich eh noch auf 4 GB aufrüsten würde... hab daheim eh noch 2 Riegel soweit ich das grad im Kopf hab... mindestens aber einen
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Alt 20.06.2014, 12:42   #19 (permalink)
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Mahlzeit.
Zitat:
Zitat von swatcher1 Beitrag anzeigen
Für welche Tätigkeit genauer braucht ein Storage-System aus den hier beschriebenen Szenarien "bumms"?
Und warum sollte ein i5 stromsparender sein als ein i3-xxxxT ?
Ok, "stromsparender" ist vielleicht falsch ausgedrückt und als reine Dateiablage reicht ein i3 aus. Wenn aber weitere Dinge hinzukommen (Medienstreaming => evtl. wird ja on-the-fly transkodiert (werden müssen)) ist ein i5 dank mehr "Bumms" schneller fertig und damit alles in allem effektiver.

Die c't hatte unlängst ein Update für ihren Stromspar-Server gebracht, da war genau dieser Vergleich zwischen i3 und i5 das Thema. Afair braucht der i5 im Idle (solche Systeme neigen ja dazu, bei 24/7-Betrieb die meiste Zeit rumzuidlen) auch weniger Watt wie der i3.

Cheers,
Joshua
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Alt 20.06.2014, 13:04   #20 (permalink)
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Zitat von Joshua Beitrag anzeigen
Die c't hatte unlängst ein Update für ihren Stromspar-Server gebracht, da war genau dieser Vergleich zwischen i3 und i5 das Thema. Afair braucht der i5 im Idle (solche Systeme neigen ja dazu, bei 24/7-Betrieb die meiste Zeit rumzuidlen) auch weniger Watt wie der i3.
Und genau der Part macht mir ein wenig Kopfschmerzen - selbst wenn es inhaltlich korrekt sein mag (habe den betreffenden Artikel leider nicht gelesen) macht es rein logisch betrachtet doch gar keinen Sinn, dass ´nen vollwertiger i5 im IDLE weniger verbraucht als ein i3-xxxT aus der gleichen Generation. *denk*
swatcher1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2014, 14:02   #21 (permalink)
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Standard AW: NAS im Eigenbau

Zitat:
Zitat von tomcatoggo Beitrag anzeigen
OMV würde aber gehen?
...wobei ich ja schon geschrieben habe, dass ich eh noch auf 4 GB aufrüsten würde... hab daheim eh noch 2 Riegel soweit ich das grad im Kopf hab... mindestens aber einen
OMV ist was das Dateisystem angeht eben nicht Memoryhungrig.
ZFS läuft nach meiner Erfahrung erst ab 8 GB einigermaßen akzeptabel. Es gibt Foren in denen Leute 16 GB empfehlen. du kannst es natürlich testen, vielleicht langen auch 4 GB für dein Nutzungsverhalten.
[Hornet] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2014, 20:23   #22 (permalink)
Abakus
 

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Micha91 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

Standard AW: NAS im Eigenbau

Hallo Zusammen !!!

Oha, ist schon sehr interessant. Allerdings ist es noch absolutes Neuland für mich in Bezug auf das NAS-Betriebssystem. Blicke hier einfach noch nicht durch... Anscheinend gibt es selbst hier ein Vielzahl an Systemen.
Folgendes wäre mir wichtig:

- leichte verständliche Bedienbarkeit bzw. Konfiguration (Einrichten Benutzer, Dienste usw.), also auch eine übersichtliche Oberfläche
- alle Schritte sollten nachvollziehbar sein
- Installation von zusätzlicher Software (z.B AntiViren- und AntiMalewaresoftware, Firewall usw.) ohne auf ein bestimmtes Produkt zurückgreifen zu müssen, nur weil dies jetzt so sein muss und kein anderes installiert werden kann
- kein 24/7h Betrieb, aber System in Betrieb wenn ein Benutzer zugreift (Wake on LAN ???)
- einfaches Einbinden bzw. Hinzufügen von Festplatten im Raid-Modus (einfaches Erweitern des NAS) / Welcher Raid-Modus unterstützt dies eigentlich?

@ tomcatoggo: Ist kein Problem !!!

Einen schönen Abend und viele Grüsse...
Micha91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2014, 10:43   #23 (permalink)
IT-Pro aus Leidenschaft
 
Benutzerbild von Joshua
 

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Joshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekannt

Standard AW: NAS im Eigenbau

Moin.
Zitat:
Zitat von Micha91 Beitrag anzeigen
[...]
- leichte verständliche Bedienbarkeit bzw. Konfiguration (Einrichten Benutzer, Dienste usw.), also auch eine übersichtliche Oberfläche
- alle Schritte sollten nachvollziehbar sein
- Installation von zusätzlicher Software (z.B AntiViren- und AntiMalewaresoftware, Firewall usw.) ohne auf ein bestimmtes Produkt zurückgreifen zu müssen, nur weil dies jetzt so sein muss und kein anderes installiert werden kann
- kein 24/7h Betrieb, aber System in Betrieb wenn ein Benutzer zugreift (Wake on LAN ???)
- einfaches Einbinden bzw. Hinzufügen von Festplatten im Raid-Modus (einfaches Erweitern des NAS) / Welcher Raid-Modus unterstützt dies eigentlich?
All das spricht aus meiner Sicht deutlich für ein "fertiges" System á la WHS2011 - all deine Punkte werden mit einem WHS2011 erfüllt, wobei ich beim RAID sagen muss: Macht keinerlei Sinn, kostet nur unnötig Geld.

Wie schon so oft geschrieben, ersetzt ein RAID keinesfalls ein dediziertes Backup, im Gegenteil, es wiegt den Nutzer in trügerischer Sicherheit, "weil ja eine Platte ausfallen kann" - soweit richtig, aber was machst du bei einem Chargen-Fehler, wenn du zwei baugleiche Platten hast, die beide mit nem Controller-Fehler daherkommen? Was bleibt dir von deinen Daten übrig bei Blitzschlag oder RAID-Controller-Fehler? Bist du dir bewusst, das ein RAID-System das Restore des kompletten Systems deutlich verkompliziert?

Klar, man kann immer versuchen, das Rad neu zu erfinden, aber manchmal mag es durchaus Sinn machen, sich dessen zu bedienen, was der Markt an funktionierenden Lösungen bereithält...

*Just my 5 Cent*

Cheers,
Joshua
Joshua ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2014, 10:07   #24 (permalink)
Extrem Tweaker
 
Benutzerbild von vcmob
 

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Standard AW: NAS im Eigenbau

Hi,
ich würde evtl. mal nach einem gebrauchten File-Server schauen. Teilweise bekommt man gute DELL-Geräte (2-3 HE) mit TOP-Controller (Perc, LSI) für recht wenig Geld (ab 150 Eu gehts los) in der Bucht. Da hat man dann Server-Qualität zu einem guten Preis. Evtl. muss man mal im Vorfeld wegen der Linux-Treiber schauen, was aber in der Regel kein Problem darstellt.

Ciao MoB

PS: Wenn jemand Interesse an http://www.drszaboszilard.hu/szerver...eitung_UHN.pdf haben sollte bitte PM.
vcmob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2014, 15:31   #25 (permalink)
Extrem Performer
 
Benutzerbild von tomcatoggo
 

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tomcatoggo ist ein sehr geschätzer Menschtomcatoggo ist ein sehr geschätzer Menschtomcatoggo ist ein sehr geschätzer Menschtomcatoggo ist ein sehr geschätzer Mensch

Standard AW: NAS im Eigenbau

...was läuft auf solchen Servern denn für ein System?
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eigenbau, nas


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