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Corsair Obsidian 500D im Test (3/6)

Innenleben

Wie bei fast allen neueren Gehäusen setzt auch Corsair beim Obsidian 500D auf ein Kammern-Design. Im unteren Bereich verschwindet das Netzteil unter einer schicken abgewinkelten Blende. Die Blende verfügt noch über eine gummierte Kabeldurchführung, als Beispiel für den Einsatzzweck wäre hier die Stromversorgung der GPU genannt.

Weiterhin Interessant, die Netzteilkammer zieht sich nicht über die gesamte Unterseite. Im vorderen Bereich lässt man Platz für den Einbau größerer Wasserkühlungen. Ebenfalls sind schon Bohrungen für Ausgleichsbehälter vorgesehen.

Ansonsten fasst der Mainboard-Schlitten Platinen  bis zu ATX-Format und bietet Dank der drei gummierten Kabeldurchführungen viele Möglichkeiten um die Netzteilkabel sauber auf der Rückseite zu verlegen, was bei einem Hartglassichtfenster auch von Vorteil ist. Daneben gibt es auch im oberen Bereich noch Durchführungen für den CPU-Stromstecker. Eine große Backplate-Aussparung zum Montieren von CPU-Kühlern darf natürlich auch nicht fehlen. Sieben waagrechte sowie zwei senkrechte PCI-Blenden dienen zum Montieren von Erweiterungskarten.

Im oberen Bereich hat man dann ebenfalls noch einmal einen Blick auf die Lüfterschiene, diese kann nach dem Lösen von zwei Rändelschrauben rausgenommen werden, um einen Radiator oder Lüfter zu montieren. Der gesamte Innenraum ist großzügig aufgeteilt und komplett in schwarz gehalten. Im vorderen Bereich hat Corsair beim Obsidian 500D auch die Laufwerkskäfige komplett weggelassen und verfrachtet diese auf die Rückseite des Innenraums.

Innenleben Rückseite

Betrachtet man sich das Obsidian 500D von der Rückseite kommen die vorne fehlenden Laufwerkshalterungen zum Vorschein. Neben zwei 3,5? Halterungen die vertikal Montiert werden  können, gibt es unterhalb der Backplate-Aussparung drei 2,5? Halterungen. Jede der fünf Halterungen ist mit jeweils einer Rändelschraube am eigentlichen Gehäuse fixiert. Bei den beiden 3,5? Schubladen werden Laufwerke sogar entkoppelt gelagert. Wahlweise können statt der zwei 3,5? Laufwerke auch noch zwei 2,5? Laufwerke in den beiden Schubladen platziert werden.

Weiterhin interessant, auf der Rückseite setzt Corsair auf einen Kabelkanal, um die Kabelführung zu erleichtern. Dieser wird jedoch bei größeren Systemen nicht alle Kabel aufnehmen können. Daneben bietet sich hinter dem Mainboard-Schlitten bis zur Seitenwand ein Platz von 20-mm zum sauberen Verlegen von weiteren Kabeln. Auch weitere Ösen als Haltepunkt für Kabelbinder sind im 500D vorhanden.

Im unteren Bereich bietet sich dann noch ein Blick in die Netzteilkammer. Das Netzteil wird auf vier gummierten Füßen gelagert. Zur Rückseite hin ist das Netzteil nicht entkoppelt.

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