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ASUS E35M1-M PRO: AMD E-350 Fusion APU 'Zacate' im Test (8/14)

APU Technik: Fusion Controller Hub

Zu den APUs der E-Series und C-Series gehört auch immer ein Fusion Controller Hub (FCH, Codename "Hudson"). Dabei handelt es sich um eine klassische Southbridge, welche vier PCIe x1 2.0 Lanes verwaltet, außerdem 14 USB 2.0 und zwei USB 1.1 Anschlüsse, sowie die Schnittstelle zu einem HD Audio Codec. Mit der APU sind sie über das Unified Media Interface (UMI) verbunden. Diese besteht - genauso wie AMDs sonst übliche "A-Link Express" Schnittstelle - aus vier gekopptelten PCIe Lanes

Zwei Varianten des FCH gibts es bislang, deren Gemeinsamkeiten hier enden. Zum einen den A50M, der sechs SATA 3 Ports bietet, dafür jedoch beim UMI auf PCIe Lanes der ersten Generation (4 x 250 MB/s je Übertragungsrichtung) setzt. Zum anderen existiert die Variante A45, bei der das UMI aus Lanes der zweiten Generation besteht (4 x 500 MB/s je Übertragungsrichtung), dafür aber nur den SATA 2 Standard bietet. Außerdem bietet der A45 FCH zusätzlich PCI.

AMD FCH A50M Fusion Controller Hub

Man kann das ganze durchaus als unglücklich bezeichnen. Dort wo dank SATA 3 Standard eine schnelle Datenübertragung erforderlich wäre, ist die langsame Version des UMI implementiert und kann zum Flaschenhals werden. Und dort wo das schnelle UMI werkelt, belässt es AMD bei SATA 2. Vermutlich handelt es sich aber schlicht um das jeweils maximal technisch Machbare hinsichtlich Chipgröße und TDP (mit 2,7 - 4,7 Watt angegeben).

Im Gegensatz zur APU selbst ist der Fusion Controller Hub noch in 65 nm Strukturbreite gefertigt, so wie die Southbridges der AMD SB800 Serie auch, mit denen der FCH große Ähnlichkeiten aufweist. Im Gegensatz zu diesen bietet die Southbridge der APUs aber keine RAID Funktionalität, wodurch als positiver Nebeneffekt das Risiko eines Datenstaus wegen des langsameren UMI am A50M FCH erheblich sinkt.



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