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Thermaltake Toughpower iRGB PLUS im Test (2/10)

Technische Details und Spezifikationen

Thermaltake baut seine Netzteile eigentlich immer im Single-Rail-Design und so kommt auch das iRGB PLUS 850W als eine solche Version in den Test. Die gesamte Leistung von 850 Watt lässt sich auf der 12V-Leitung abrufen, das entspricht 70.83 A, womit Problemlos zwei oder je nach Typ sogar 3 Grafikkarten betrieben werden können.

Die Nebenspannungen 3,3 und 5 V sind mit den mittlerweile üblichen 100 Watt ausgelegt, wobei jede Spannung maximal mit bis zu 20 A belastet werden kann. Derartige Konfigurationen findet man immer öfter.

Die -12 und Standby-Leistung liegt auf den üblichen Standardwerten wobei die Standby Leitung mit 3 A den in der neusten ATX-Spec empfohlenen Werte von 3A einnimmt.

Für den Test des Netzteils nutzen wir die Lastverteilung, die nach der 80-Plus-Spezifikation für die verschiedenen Schienen vorgesehen ist. Dabei handelt es sich um eine symmetrische Verteilung, die alle Schienen gleichmäßig nach ihrer maximalen Leistung beansprucht.

Das Diagramm unten zeigt die genutzten Lasten im Vergleich zur maximal möglichen Ampere-Leistung. Diese Verteilung entspricht im Test 100% Last. 0 % Last bedeutet, dass das Netzteil mit jeweils 0 Ampere Einstellung am Load-Tester läuft und lediglich die Spannungen der einzelnen Schienen ohne zusätzliche Last gemessen werden. Es ist also an alle Schienen nur ein Voltmeter in Betrieb und das Netzteil läuft ansonsten im Leerlauf.

Lieferumfang

  • Netzteil + Tasche
  • Satz Modularkabel + Tasche
  • Netzteilkabel EU 230V
  • Mehrsprachiges Handbuch
  • Schrauben
  • Kabelbinder

Software

Sobald das Toughpower iRGB PLUS via USB an den Computer angeschlossen ist, kann man mit der Software herumspielen und die Daten des Netzteils auslesen. Dabei werden nicht nur die einzelnen Spannungen angezeigt, es lassen sich auch viele Weitere Daten wie die Lüfterdrehzahl oder die Stromabnahme in Watt auslesen. Sogar die aktuelle Effizienz wird angezeigt. Während die Software die Daten ausließt, erstellt sich gleich entsprechende Statistiken, wie zum Beispiel die auflaufenden Kosten, den durchschnittlichen Verbrauch oder Effizienz, oder auch die tägliche Betriebsdauer.

Thermaltake gibt an, dass die ausgelesenen Werte einen Fehler von weniger als 20% aufweisen. Das entspricht natürlich absolut nicht dem, was man mit präzisen Messgeräten auslesen könnte, bietet aber dennoch einen Anhaltspunkt in welchem Bereich das Netzteil operiert. In unserem Versuch zeigt das Netzteil bei Volllast mit 851 Watt nur 837 Watt an. Es wurden also 14 Watt zu wenig gemessen. Bei Spannungen liegen die Abweichungen in einem ähnlichen Rahmen.


Über weiter Untermenüs lassen sich der Lüfter und der Kühler des Netzteils Konfigurieren, wobei hier für den Lüfter drei Settings zur Verfügung stehen, wobei eine davon der Zero-Fan, also semi-passiv Modus ist.

Anschlüsse und Kabelkonfiguration:

Bei den Kabeln setzt Thermaltake auf schwarze Flachbandkabel, wie sie immer öfter eingesetzt werden. Manche mögen die Kabel wegen ihrer hohen Flexibilität, andere sind kein so großer Fan, da die Kabel deutlich empfindlicher bei scharfen Kanten im Gehäuse sind.

Bei den Anschlüssen ist das Netzteil mit einer recht üblichen Konfiguration mit 2 EPS- und 6 PCIe-Anschlüssen ausgerüstet. Gut ist das Thermaltake auf 12 SATA-Anschlüsse setzt und die Molex-Stecker auf 4 reduziert. Die Kabellängen sind auf dem üblichen Standard, aber nicht besonders lang.


<59 cm>


<65 cm>

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<49 cm><14 cm>

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