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ARLT AMD Gaming PC mit Ryzen 7 3700X und Radeon RX 5700 XT im Test

AMD CPU und GPU im Team

Das Jahr 2019 wird wohl in die persönliche Geschichte vieler PC-Freunde eingehen, denn es ist das Jahr indem AMD doch einigermaßen überraschend mit seinen Ryzen 3000 CPUs Intel einen echten Tiefschlag versetzen konnte und wieder einmal wie schon zu Athlon XP Zeiten aus dem Dornröschenschlaf erwachte. Die neuen Ryzen 7 und Ryzen 9 CPUs lassen Intels Konkurrenzmodelle ordentlich schwitzen und sind zwar nicht in allen Bereichen besser, aber sehr wohl in dem Bereich, der gerade die Anbieter von Komplett-PCs interessiert, dem Preis/Leistungsverhältnis. So wundert es nicht das User und Anbieter von PCs zunehmen von Intel auf AMD umsteigen oder zumindest mehr AMD-Systeme anbieten.

Komplett-PCs mit AMD Ryzen Prozessor waren bislang eher in geringer Anzahl in den bekannten Shops zu finden. Gerade im Bereich der Gaming-PCs dominierte Intel sowohl das Geschäft mit Notebooks, als auch mit Desktop-PCs. Doch neben dem Verkauf von einzelnen CPUs, der schon deutlich zu Gunsten von AMD kippen konnte, scheint sich auch im Bereich der Notebooks und Desktop-PCs einiges zu tun und es tauchen immer mehr „AMD Only“ Produkte auf, die sowohl auf CPU als auch GPU aus dem Hause AMD setzen.

Um einmal den aktuellen Stand zu testen, was AMD-Komplett-PCs leisten, haben wir uns ein aktuelles Modell angeschaut, das uns von AMD für einen Test zur Verfügung gestellt wurde. Es handelt sich dabei um einen Gaming PC der Firma ARLT, der bei CPU und GPU auf AMD Komponenten setzt und damit sowohl Intel als auch Nvidia außen vorlässt.

Der ARLT AMD Ryzen PC setzt auf zwei der aktuell beliebtesten AMD Produkte, den Ryzen 7 3700X, ein 8 Core Prozessor der dem Intel Flaggschiff Core i9 9900k das Leben schwer macht und der AMD Radeon RX 5700 XT, AMDs aktuellem Frontrunner bei den Grafikkarten in Sachen Leistung zum attraktiven Preis. Schauen wir uns also an was ARLT Interessantes für seine Kunden zusammen gestellt hat.

Variable Konfiguration

Die von uns getestete Konfiguration ist im Online-Shop von ARLT zu finden unter der Bezeichnung

Wie übliche handelt es sich bei dem System um eine vorkonfigurierte "Beispielkonfiguration" von ARLT. Die Komponenten des PCs können nach Belieben auf oder auch abgerüstet, sowie ergänzt werden. Bestimmte Konfigurationen sind bereits vorab auswählbar. Deutliche Änderungen, die von den Vorschlägen abweichen, können einfach mit dem ARLT Kundendienst abgesprochen werden.

Wer nicht so auf Online-Shopping steht, hat bei ARLT natürlich auch die Möglichkeit eine der vielen Filialen zu besuchen. denn der Händler besitzt ein breites Filialnetz in Süddeutschland. In der heutigen Zeit, kann man das wohl als echte Besonderheit ansehen, denn viele der bekannten Systemanbieter sind leider nur noch online aktiv.

Das Filialnetz von ARLT bietet natürlich insbesondere Anfängern erhebliche Vorteile, denn jede ARLT-Filiale besitzt eine eigene PC-Werkstatt vor Ort. Dort werden auch Dienstleistung wie der Einbau von vorhandener Hardware wie zum Beispiel TV/Sat-Karte, Datentransfer vom alten auf den neuen PC, oder sogar Datenrettung angeboten. Und natürlich kann  man sich auch umfassend vor Ort beraten lassen und einen PC dann direkt mit nach Hause nehmen. Oder eben man bleibt lieber zu hause und bestellt einfach Online.

Versand und Verpackung

Ausgeliefert wird der PC von ARLT wie üblich im Karton des Gehäuses, in dem er gepolstert in den üblichen Styroporschalen lagert. Beim Auspacken liefert der ARLT PC dann eine kleine Überraschung, denn auf dem PC prangt oben und an der Seite ein nicht zu übersehender Aufkleber, der darauf hinweist, dass man vor der Inbetriebnahme die „Transportsicherung“ entfernen soll.

Voller Spannung haben wir uns natürlich sofort gefragt, was Arlt hier wieder neues ausgegraben hat. Jeder der schon einmal im Versand mit PC s gearbeitet hat, weiß dass der Transport durchaus einer der Knackpunkte ist, weil durch starke Stöße beim Versand durchaus Komponenten in den PCs aus ihren Halterungen rutschen können. Ein ganz wesentlicher Punkt ist dabei die Grafikkarte, die aus dem Slot rutschen kann oder sogar einen kompletten PCIe Slot sprengen kann. Im Lauf der Zeit wurden dafür etliche Systeme entwickelt, die dieses Problem eliminieren sollen, wie Zum Beispiel Grafikkartenhalter, metallverstärkte PCIe Slots und anderes.

Beim Öffnen des ARLT-PCs kam uns dann aber eine kleine Überraschung entgegen, denn ARLT scheint sich nun eines Systems zu bedienen, dass wir persönlich bereits aus dem Versand von Glas oder Flaschen kennen. Beim Verpacken wird in den Hohlraum des PCs ein Sack mit einer Art „Bauschaum“ gesteckt, der sich langsam ausdehnt und dann aushärtet. Das Ergebnis ist das quasi der komplett Innnenraum durch ein dicht anliegendes passgenaues Polster gesichert wird. Eigentlich die Optimale Lösung und deutlich komfortabler, als andere Optionen wie den Innenraum mit Polsterblöcken oder anderen Dingen auszukleiden.

Das entfernen des dicken Schaumblocks geht entsprechend einfach und nach einer Kurzen Sichtung ob alles OK ist, kann der PC dann auch gleich in Betrieb genommen werden.



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