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Corsair iCUE LS100 Monitor Backlight im Test (2/3)

 

Die Corsair LS100 im Detail

Wir beginnen mit unserem Starter-Kit. Als erstes sollten wir mithilfe des Monitors grob abschätzen, wie die RGB-Streifen angebracht werden sollen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Wir testen das Ganze an einem 24 Zoll Gaming-Monitor. Die Montage erfolgt mit selbstklebenden Metallplättchen, auf diese werden dann die RGB-Streifen als auch der RGB-Controller magnetisch angehaftet. Insgesamt ist die Montage sehr einfach. Problematisch ist hier nur, dass die Demontage der selbstklebenden Metallplättchen etwas fummelig geraten ist und diese danach nicht mehr zu gebrauchen sind, da der Kleber nicht mehr klebt. Man sollte sich also gut überlegen wo man die Kleber anbringt.

Corsair ICUE LS100

Bei der Auswahl der Leuchtstreifen muss man auf die maximale LED-Anzahl pro Kanal achten. Wir kommen mit unserem Set-Up und den vier Streifen auf 84 LEDs, haben also noch etwas Puffer bis zu den 138 LEDs, die pro Kanal beim RGB-Controller erlaubt sind.

Corsair ICUE LS100

Die LED-Streifen verfügen über eine weiße Silikonabdeckung, diese sorgt für ein weiches und gut verteiltes Licht. Auf der Unterseite sind die bereits angesprochen Magnetflächen für die Montage zu finden, diese lassen sich auch entsprechend der Halterung verschieben und erleichtern so die Montage. Zu beachten ist hier, die jeweiligen Endpunkte sind nicht magnetisch.

So werden dann die vier LED-Streifen einfach um den Monitor herum verteilt und mithilfe der Kabel miteinander verbunden, ist ein größerer Monitor vorhanden, setzt man auf die beiliegenden Verlängerungskabel um die Verbindungen herzustellen.

Corsair ICUE LS100

Den RGB-Controller setzt man auch einfach hinter dem Monitor. Neben einem Stromanschluss und einem USB-Anschluss verfügt dieser über einen Taster auf der Oberseite. Hier kann die Beleuchtung Ein- und Ausgeschaltet werden, so dass man den Controller am besten so positioniert, dass die Taste noch erreicht werden kann. Die Effekte selbst können aber ausschließlich über die iCUE-Software gesteuert werden. Wird das LS100 vom Strom getrennt und einfach per Taster eingeschaltet, ohne PC, so ist automatisch immer ein Farbdurchlauf aktiv.

Corsair ICUE LS100

Bei unserem 24 Zoll Monitor sind die 450-mm-LED-Streifen fast schon zu  lang, hier würden sich eher vier 250-mm-LED-Streifen anbieten, das Standard-Kit sollte also wirklich für die meisten Anwendungen bereits ausreichen. An der Verarbeitung des Sets gibt es wenig auszusetzen, die Montage ist einfach  und die Einrichtung fällt wie bei Corsair üblich auch sehr einfach aus.

Die Helligkeit der LED-Streifen kommt erst dann richtig zu Geltung, wenn man sich in einem etwas abgedunkelten Raum befindet. Am Tag kommt die Beleuchtung je nach Farbe nur sehr dezent rüber. Eine weiße Wand hinter dem Monitor sorgt dabei für etwas bessere Lichteffekte.

Corsair ICUE LS100

Corsair iCUE

Ist das gesamte LS100-Kit fertig montiert, folgt natürlich ein erster Funktionstest. Ist alles richtig eingeschaltet und die Beleuchtung eingeschaltet, erstrahlt bis zur Anpassung der Beleuchtung durch die iCUE-Software die Beleuchtung im RGB-Farbwechsel.

Wer mit iCUE vertraut ist, wird sich gleich zurecht finden. Der Controller mit den Streifen wurde bei uns gleich automatisch erkannt und wir konnten dann auswählen, in was für einem Setup wir die LED-Streifen nutzen.

Wahlweise sind hier viele Monitor-Setups verfügbar. Wie man es von anderen Corsair-Produkten gewohnt ist, kann man sich Stundenlang mit dem Erstellen von Effekten austoben. Nicht nur beide Kanäle können getrennt voneinander gesteuert werden, auch einzelne LED-Streifen oder auch einzelne LEDs können nach den eigenen Wünschen angepasst werden. Und natürlich kann alles auch mit den vorhandenen anderen RGB-Corsair-Produkten synchronisiert werden.

 Neben statischen Farben sind auch bekannte Effekte wie Pulsen, Regen oder Regenbogen vorhanden. Neu sind zudem auch smarte Effekte wie Video-, Audio- und Textbeleuchtung oder wahlweise auch niedriges blaues Licht. Je nach Video- oder Audioeffekt passt sich so die Beleuchtung dynamisch an und bietet so angepasste Designs. Die Textbeleuchtung dient zur besseren Lesbarkeit auf dem Monitor.

Will man das generell nur ein Beleuchtungsmodi aktiv ist, egal ob iCUE An oder Aus ist, so muss man eine „Hardware-Beleuchtung“ einstellen. Wie üblich gibt es an der iCUE-Software nichts auszusetzen. Die Software bietet eine einfach Handhabung und ein enormer Funktionsumfang und ist mittlerweile extrem ausgereift.

Corsair ICUE LS100

Corsair ICUE LS100

Corsair ICUE LS100

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