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Amazfit Verge Lite im Test (2/3)

Software und App

Die Funktionalität einer Smartwatch setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Als die wichtigsten kann die eigentliche Software auf der Uhr als auch die dazugehörige App für das Smartphone oder Tablet genannt werden.

Die Amazfit Verge Lite setzt auf ein proprietäres System, welches sowohl mit der Amazfit-App als auch der Mi-Fit-App von Xiaomi zusammenarbeitet. Bedingt durch den fehlenden, internen Speicher der Uhr, kann auf das System direkt nicht zugegriffen werden und Modifikationen sind nicht möglich oder nur sehr beschränkt umsetzbar.

Für die Verwendung der Uhr ist zwingend ein kompatibles Smartphone nötig und viele Funktionen stehen auch nur in der App zur Verfügung. Die neueste Amazfit-App ab Version 3.0 ist dabei eigentlich nur ein anderer Skin der Mi-Fit-App, weshalb sich der Funktionsumfang der beiden verschiedenen Apps bei der Nutzung mit der Amazfit Verge Lite auch nicht unterscheidet.

Die Amazfit-App selbst weist dabei die gleiche Problematik wie die Software der Uhr auf. Wer sich erstmals mit der Amazfit- oder Mi-Fit-App auseinandersetzt wird nicht jeden Unterpunkt finden und wegen der nicht ganz einwandfreien Übersetzung ist auch nicht jeder Menüpunkt leicht verständlich erklärt, auch wenn die App selbst bereits in Deutsch übersetzt ist.

Die Amazfit-App sowie die Uhr setzen ein entsprechendes Mi-Konto voraus. Mit genaueren Angaben zu der eigenen Person wie etwa Körpergröße und Gewicht können die Werte wie etwa Kalorienverbrauch genauer ermittelt werden.

Über die App lassen sich dann das tägliche Schrittziel, die Benachrichtigungen für Messenger wie WhatsApp, Skype oder Signal die auf der Uhr direkt angezeigt werden, einstellen. In unserem Test zeigte sich, dass die Uhr vor allem beim Anzeigen einiger Emojis von Skype Probleme hat und dort ein "Daumen nach oben" einfach nur als "(like)" ausgeschrieben dargestellt wird.

Mittels der App lassen sich dann auch genauere Analysen der Läufe oder aufgezeichneten Radtouren anschauen. Leider bietet weder die Amazfit- noch Mi-Fit-App die Möglichkeit eine Aufzeichnung zu exportieren, sodass auch die eigentlich in der App angebotene Integration von Strava keinerlei Funktion hat. Der Upload zu Strava ist somit den höherwertigen Uhren vorbehalten.

Die Schlafanalyse wird mit einigen Tipps sowie einer Gesamtzahl, die den Schlaf bewertet angezeigt. Dabei erfolgt gleichzeitig noch ein Vergleich mit ähnlichen Nutzern in der gleichen Region.

Das Ziffernblatt selbst lässt sich über die App als auch direkt an der Uhr ändern. Vorinstalliert sind nur zwei verschiedene Ziffernblätter, in der App stehen noch sieben weitere zur Auswahl.

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