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Corsair K57 RGB Wireless im Test (3/4)

Beleuchtung, Software, Makros

Wer schon Corsair Produkte sein eigenen nennt, der wird schon über die ICUE-Software des Herstellers gestolpert sein. Die Software bildete quasi die Schaltzentrale aller Corsair-Produkte. Über die Jahre ist die Software extrem angewachsen und bietet viele Interessante Funktionen für alle Corsair-Produkte in einem Tool.

Bei der K57 kann neben der Beleuchtung auch die Makro-Tasten programmiert werden. Wer das nicht möchte, der kann die Makro-Tasten natürlich auch einfach nicht nutzen. Bei der Beleuchtung stehen wie immer nicht nur 16,8 Millionen Farben zur Auswahl, sondern auch verschiedenen Effekte wie Regenbogen oder pulsierend. Auch können einzelne tasten je nach Wunsch beleuchtet werden.

Im Einsatz zeigt sich die K57 von ihrer besten Seite. Ich muss dazu erwähnen, ich nutze eigentlich mechanische Tastaturen und hatte daher eine Grundskepsis, was Rubber-Tasten anbelangt. Auch nach einigen Tagen Tippen und Spielen hat die K57 einem guten und vor allem auf lange Sicht angenehmen Tastengefühl bei mir hinterlassen. Der Druckpunkt ist natürlich nicht mit einer mechanischen Tastatur zu vergleichen, dennoch bietet der Druckpunkt eine gute Mischung aus Wiederstand und Leichtigkeit. Zudem sind Rubber-Tasten deutlich leiser als die mechanischen Pendants, somit kann auch im Schlafzimmer munter weitergearbeitet werden, wenn der Partner schlafen möchte. Auch nach längeren Sessions hat die Tastatur uns gut gefallen, auch wenn sie natürlich nicht an eine mechanische Tastatur heranreicht.

Die optionale Handballenauflage mit Soft-Touch-Oberfläche bietet eine gute Größe auch für größere Hände und trägt so zum guten ergonomischen Gefühl bei. Auch ist die Handballenauflage Antirutschfest gehalten.

Im Wireless-Betrieb haben wir ebenfalls keine Lags oder sonstige Probleme feststellen können, auch durch eine Wand und mit einem Abstand von ca. drei Meter funktionierte die Tastatur ohne Probleme. Am Arbeitsplatz kann dann je nach Akkustand auch einfach das Kabel zur Hand genommen werden.

Die Tastatur hielt bei uns mit ausgeschalteter Beleuchtung ca. eine Woche durch, bevor die Tastatur wieder an den USB-Port musste, ein hervorragendes Ergebnis. Mit der RGB-Beleuchtung und der niedrigsten Intensität konnte die Tastatur ca. 32 Stunden durchhalten, mit maximaler Helligkeit ist nach ca. sieben Stunden dann die Luft raus. Man muss hier jedoch dazu sagen, dass die CAPPELIX LEDs schon in der kleinsten Intensität einen hervorragenden Job machen und die Tastatur gleichmäßig und gut ausleuchten. Ich selbst nutzte die Beleuchtung auch nur in dunkleren Umgebungen, Tagsüber kann ich darauf verzichten. Je nach Nutzerverhalten kann die Laufzeit hier natürlich variieren. Wenn die Tastatur nicht genutzt wird, sollte sie einfach ausgeschaltet werden.

Und die lange benötigt die K57 zum Aufladen? Ist die Tastatur ganz entladen werden ca. 6:40 Stunden bei uns benötigt, um die K57 über den USB 3.0 Anschluss wieder aufzuladen. Natürlich kann die Tastatur während der gesamten Zeit problemlos genutzt werden.

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