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ASUS ROG Ryujin 240 im Test

Wakü mit schickem OLED-Display

ASUS, Hardware-Freunden vor allem durch Mainboards und Grafikkarten bekannt, ist stets dabei unter dem Label ROG etwas andere und aufwendigere Produkte auf den Markt zu bringen. Früher waren es vor allem die ROG-Mainboards, die für staunen sorgten, heute erstrecken sich die ROG-Produkte über fast alle Hardwarebereiche.

ASUS zeigt sich neben Gehäusen und Netzteilen seit einiger Zeit bereits als Hersteller von AIOs. Die ROG Ryujin-Serie bildet dabei die NEUE High-End-Serie und NATÜRLICH gibt es auch dabei wieder das gewisse "ROG-Extra" zusätzlich.

Mit der ASUS ROG Ryujin 240 hat der Hersteller sich nicht nur für das sehr beliebte  Radiator-Maß 240 mm entschieden, sondern setzt zudem bereits im Auflieferungszustand auf hochwertige Lüfter vom Hersteller Noctua. Eine echte Besonderheit und auch ein Qualitätsmerkmal unter bei den AIOs.

Obendrauf spendiert ASUS der Wasserkühlung als I-Tüpfelchen eine individualisierbare Optik dank eines im Kühlblock integrierten OLED-Displays. Auch die Montage soll einfach von der Hand gehen. Dieses gebotene Programm ist ist damit im Bereich der Kompaktwaküs ziemlich einzigartig.

Genau deshalb werfen wir natürlich einen genaueren Blick auf die ca. 190 Euro teure und besondere extravagante AIO-Wasserkühlung von ASUS.

Für einen kurzen Überblick in bewegten Bildern gibt es auf auf dem TweakPC-Youtube-Kanal natürlich auch eine kurze Zusammenfassung im Video-Test zur ASUS ROG Ryujin 240.

Die ASUS ROG Ryujin 240

ASUS hat bei der ROG Ryujin 240 ein dezentes Design in schwarz gewählt. Das betrifft alle Komponenten, außer der eigentlichen Kühleinheit. Der Radiator ist mit einer Dicke von 27-mm relativ schlank ausgefallen. Er ist aus Aluminium gefertigt und kann zwei 120-mm-Lüfter aufnehmen. Dieser werden mit jeweils vier Schrauben am Radiator fixiert. Ansonsten bietet der Radiator keine weiteren Auffälligkeiten.

Bei der ROG Ryujin 240 kooperiert ASUS mit Noctua, wenn es um die Belüftung geht. Zwei hochwertige NF-F12 PWM 120-mm-Lüfter mit einem schwarzen Anstrich sorgen dann für die benötigte Frischluft auf dem Radiator. Mit einem Drehzahlbereich von 450 bis 2000 U/min wird hier ein breites Spektrum abgedeckt.

Die Qualität der Noctua Lüfter dürften den meisten unserer Leser bekannt sein. Die Wahl von ASUS, diese Lüfter zu nutzen, kann man wohl als kompromisslos bezeichnen, denn ein einziges Exemplar schlägt bereits mit 20 Euro im Preis zu buche. Gut 50 Euro gehen bei der Wasserkühlung also bereits auf die Kappe der beiden Noctua-Lüfter.

Die Lüfter werden per 4-Pin-PWM direkt an das Anschlusskabel der Pumpeneinheit verbunden. Do können diese dann über die Pumpeneinheit mitgesteuert werden. Wahlweise ist natürlich auch ein Anschluss an das Mainboard oder einen Controller möglich.

Die beiden Schläuche sind  38 cm lang und für eine schickere Optik ummantelt. Siebieten eine gute Mischung zwischen Verwindungssteifheit und einfacher Verlegung. Die beiden Schläuche verfügen an der Pumpeneinheit zudem über Gelenke, diese erleichtern die Ausrichtung der Schläuche bei der Montage.

Bei der Pumpeneinheit hat sich ASUS etwas ganz Besonders einfallen lassen. Zum einen bietet das Cover neben einer Ecke aus gebürsteten Aluminium auch eine NVMC-Beschichtete Abdeckung. Unter dieser verbirgt sich das 1,77'' große OLED-Farbdisplay. Dieses kann mit eigenem Text, eigenem Logo/GIF oder auch vorgefertigten Design angesteuert werden.

Auf älteren Systemen biete sich hierfür die LiveDash-Software und auf neueren die Armoury Crate an. Hier können dann auch die dezente RGB-Beleuchtung und bei der Armoury auch die Lüfter angesteuert werden. Das Display ermöglicht also eine besondere Individualisierung der AIO.

Weiterhin zeigen sich am Kühlblock einen eine Y-Weiche für die beiden PWM-Lüfter, ein SATA-Stromstecker, ein normaler 3-Pin-CPU-Stecker sowie ein 9-Pin-USB-Stecker. Letzterer dient dazu, dass die ROG Ryujin entsprechend mit der Software angesteuert werden kann.

Die eigentliche Abdeckung kann einfach nach oben abgezogen werden und gibt so den Blick auf das OLED-Display und die RGB-Beleuchtung frei.

Ein weiteres nettes Feature ist der integrierte 60-mm-Lüfter in der eigentlichen Kühleinheit. Dieser soll dafür sorgen, dass auch umliegende Bauteile wie Spannungsversorgung, RAM oder auch M.2-SSDs etwas frische Luft abbekommen.

Auf der Unterseite setzt ASUS auf eine Kupferfläche als Kontakt zum Prozessor, auf dieser ist für den Erstbetrieb schon Wärmeleitpaste aufgetragen. Verarbeitungstechnisch gibt es an der ASUS ROG Ryujin 240 nichts auszusetzen.

Spezifikationen des Kühlers

  • AMD-Sockel: AM4/AM3/FM2/FM1/TR4 (Mit Bracket von CPU)
  • INTEL-Sockel: LGA775,115x/1200/2011-3/2066/1366
  • Abmessungen 272 x 122 x 27 mm
  • Abmessungen Kühlblock:  100 x x 100 x 70 mm
  • Schlauchlänge: 380 mm
  • Schlauchmaterial: Gummi
  • Schlauch-Sleeve:  Ja in schwarz
  • Verlustleistung:
  • Gewicht: ca. 950 g
  • Bauweise-Radiator: 240
  • Radiatormaterial: Aluminium
  • Bodenplatte: Massivkupfer
  • Kühlblockmaterial: Kupfer
  • Pumpenart: -
  • Pumpengeschwindigkeit: - RPM
  • Farbe: Schwarze
  • Beleuchtung: Ja am Kühlblock
  • Beleuchtungsanschluss: -
  • RGB-Spannung: -
  • RGB-Kompatible mit ASUS AURA
  • Lüfterbestückung-Radiator: 1, 2, 3, 4
  • Besonderheiten: OLED 1,77“, 60-mm-Lüfter über dem Kühlblock ( bis 4800 U/min)

Spezifikationen des Lüfters

  • Abmessungen: 120 x 120 x 25 mm
  • Name: Nocuta NF-F12 PPC
  • Betriebsspannung: 12
  • Lager: --
  • Drehzahlbereich: 450 - 2,000 RPM (PWM)
  • Stecker: PWM
  • Antivibrationspads: Nein
  • Lüftermontage: Schrauben
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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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