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NZXT Kraken Z73 im Test - AIO-Wasserkühlung mit Display

Die Wasserkühlung mit Gesicht

In der Vergangenheit war NZXT vor allem für durchaus besondere Gehäuse bekannt, voller Freude erinnern wir uns dabei zum Beispiel immer wieder an das NZXT Manta, dass seinerzeit mit seinen Rundungen optisch eine kleine Sensation war. Auch in Sachen Netzteile war und ist der Hersteller aktiv, so hat man mit eines der ersten digital überwachten Netzteile in Form das NZXT E parat gehabt. Aktuell dürfte den meisten beim Namen NZXT allerdings das Thema Wasserkühlungen in den Sinn kommen, die mit dem einprägsamen Namen "Kraken" versehen sind. Die Kraken X73 konnten wir uns schon ein einem Videotest anschauen.

NZXT hat aber mit der der Kraken Z-Serie noch eine weiter Serie im Angebot, die eine echte Besonderheit bietet, nämlich ein Display in der Pumpeneinheit. Das Display bildet dabei einen echten Eyecatcher, welche Mittels der NZXT CAM Software nach Belieben angesteuert und konfiguriert werden kann. So lassen sich nicht nur Logos oder bunte-Bilden auf der Wasserkühlung anzeigen, sondern dass Display kann auch als Status-Anzeige für den PC genutzt werden und Temperaturen und andere Informationen anzeigen.

Die luxuriöse Wasserkühlung ist in drei Versionen mit 240, 280 und 360 mm Radiator verfügbar und hören auf den Namen Kraken Z53, Kraken Z63 und Kraken Z73. Für unseren Test haben wir uns das größte Modell die Kraken Z73 über den Handel besorgt, wo sie mit stolzen 250-260 Euro gelistet wird.

Wer die Wakü in bewegten Bildern in Aktion sehen will, für den haben wir natürlich auch wieder einen Videotest der NZXT Kraken Z73 auf Youtube eingestellt. Lasst bei der Gelegenheit gleich ein Abo da und verpasst so keins mehr unserer neuen Videos!

Die NZXT Kraken Z73

Die Kraken Z73 verfügt über einen schwarzen aus Aluminium gefertigten Radiator im 360-mm-Format mit einer Dicke ohne Lüfter von 27 mm. Der NZXT-Schriftzug ist an der Seite eingelassen. Der Radiator besitzt auf beiden Seiten Bohrungen für einen optionalen Push-/Pull-Betrieb, wenn einem die Leistung mit drei Lüftern nicht genügen sollte.

Zwei 400 mm lange, schwarz ummantelte Schläuche verbinden den Radiator mit der Pumpeneinheit. An der Pumpeneinheit sind zwei Gelenke für eine einfachere Ausrichtung installiert. Das erleichtert erheblich den Einbau und die Ausrichtung der Wasserkühlung.

Bei der Pumpeneinheit setzt NZXT auf ein rundes Design und integriert oben ein 2,36“ großes Display, welches über 24 Bit Farbtiefe und eine Auflösung von 320 x 320 Pixeln verfügt.

Das Display kann via NZXT CAM Software komplett konfiguriert werden. Darstellen kann man nicht nur Infos zu CPU, GPU, oder eine RGB-Beleuchtung, man kann sogar eigene animierte GIFs nutzen und damit die Wakü individualisieren.

Das Display lässt sich jeweils in 90° Schritten via Software ausrichten, je nach Einbaurichtung der Wasserkühlung. Für Casemodder wäre die ihre Mainboards nicht unbedingt immer gerade einbauen, wäre sicherlich auch eine feinere Unterteilung als 90 grad bei der Ausrichtung ganz nett.

 

Auch ein Modus-Wechsel ist natürlich vorhanden, der immer zwischen verschiedenen Infoanzeigen durchschaltet. Wie man es erwartet  können in der NZXT CAM Software auch Pumpe- sowie Lüfterdrehzahl angepasst oder vorgefertigte Profile genutzt werden. Dabei kann die Software auch weitere Systemspezifikationen anzeigen. Die Software ist kostenlos auf der NZXT-Webseite verfügbar. Damit die Software überhaupt genutzt werden kann müssen erst einmal alle Kabel verbunden und dann die Pumpeneinheit via USB-Kabel mit einem internen USB 2.0-Header verbunden werden.

In der Kraken Z73 arbeitet eine Asetek-Pumpe der 7.Gen, die zwischen 800 bis 2.800 U/min fahren kann. Der Kabelbaum welcheren  neben dem USB-Kabel an der Pumpeneinheit seinen Platz findet, umfasst eine PWM-Weiche, ein SATA-Stromstecker, ein 3-Pin-Stecker sowie ein RGB-Kabel für weitere NZXT-Produkte.

Die Kontaktfläche zum Prozessor besteht wie üblich aus Kupfer und Wärmeleitpaste ist für die erste Verwendung bereits im kleinen Kreis gleichmäßig aufgetragen.

Für Frischluft sorgen auf der Z73 drei NZXT-Aer-P120-120-mm-Lüfter die via PWM-Kabel an die PWM-Weiche der Pumpeneinheit verbunden werden. Die Kabel sind mit einer schwarzen Gummierung ummantelt, ziehen leider magisch Staub an, der auch gut dort haftet.

 Die Lüfter selbst verfügen über einen breiten Drehzahlbereich von 500 bis 2000 U/min und können ebenfalls via NZXT CAM angesteuert werden. Fixiert werden die Lüfter mit jeweils vier Schrauben am Radiator, wobei eine Gummierung in den Bohrungen der Lüfterecken vorhanden ist, die für Vibrationsdämpfung sorgt. 

Spezifikationen des Kühlers

  • AMD-Sockel: AM4/AM3/FM2/FM1/ TR4
  • INTEL-Sockel: LGA775,115x/1200/2011-3/2066/1366
  • Abmessungen Kühlblock: Rund
  • Schlauchmaterial: Gummi
  • Schlauchlänge: 400 mm
  • Schlauchsleeve:  Ja in schwarz
  • Verlustleistung: -
  • Gewicht: -
  • Bauweise-Radiator:  240, 360
  • Radiatordicke: 27 mm
  • Radiatormaterial: Aluminium
  • Bodenplatte: Massivkupfer
  • Kühlblockmaterial: Kupfer
  • Pumpenart: Zwei-Kammern-Pumpe
  • Pumpengeschwindigkeit: 800-2800 RPM +/- 300
  • Pumpenanschluss: 3-Pin
  • Farbe: Schwarze
  • Beleuchtung: Ja 2,36“ Display 320 x 320 Pixel
  • Beleuchtungsanschluss: Intern USB 2.0
  • RGB-Spannung: -
  • RGB-Kompatible  NZXT
  • Lüfter-Bestückung-Radiator: 1, 2, 3, 4, 5, 6
  • Besonderheiten: NZXT CAM Software

Spezifikationen des Lüfters

  • Abmessungen: 120 x 120 x 25 mm
  • Name: Aer 120P
  • Betriebsspannung: 12
  • Lager: -
  • Drehzahlbereich: ca. 500 - 2,000 RPM (PWM) +/- 300
  • Stecker: PWM
  • Antivibrationspads: Ja, an jeder Ecke
  • Lüftermontage: Schrauben
  • Lüfterklammern Kompatibel mit anderen Lüftern: Ja 120-mm- Format
  • Statischer Druck: max 2,93 mm H2O
  • Durchsatz: max 73,11 CFM
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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:
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