Nachdem Mozilla im Rahmen des
Rapid-Release-Modells alle sechs Wochen eine neue Firefox-Version veröffentlichen will, hat die Foundation nun die Arbeit an einem stillen Update angekündigt, dass die neuen Firefox-Versionen unbemerkt vom Nutzer einspielen sollen. Der Hintergrund: Viele Anwender seien genervt von den häufigen Updates. Dazu kommt für Unternehmen das Problem der zusätzlichen Wartungsarbeiten hinzu.
In Zukunft soll das Firefox-Update daher wie Googles Chrome neue Versionen im Hintergrund installieren, ohne dass der Nutzer dem zustimmen muss. Die automatischen Updates in Form des Firefox-Services sind zunächst eine optionale Komponente, die zudem auf Wunsch deaktiviert werden kann. Umgesetzt wird das Feature durch ein Systemdienst für Windows, vermutlich ähnlich dem GoogleUpdate. Der neue Update-Dienst soll im ersten Quartal 2012 eingeführt werden.