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Fractal Design Vector RS im Test (2/5)

Äußerlichkeiten

Fractal hat das Vector RS deutlich vom Design zu den bisherigen Gehäusen abgehoben und mit auffälligen Schrägen an der Front und am Deckel versehen. So wirkt das Gehäuse trotz der immer noch recht eckigen Form deutlich schnittiger als die komplett achteckigen Define-Gehäuse.

Als erstes fällt einem am Vector RS natürlich das Sichtfenster oben auf, durch das man in den Innenraum sehen kann. Hier liegen eigentlich auch die deutlichsten Unterschiede zu den Define-Gehäusen. Die Front ist zwar nun auch verwinkelt und im Materialmix zweigeteilt, aber prinzipiell vom Aufbau noch ähnlich wie zuvor. Das Top-Cover kann durch den beiliegenden Umrüstsatz von Glas auf Lochblech umgebaut werden.


Der Umrüstsatz besteht dabei aus einem Montagerahmen, Staubfilter und dem Lochblecht, das als oberstes auf die beiden anderen Elemente platziert wird. Optisch und Funktionell unterscheiden sich die beiden Varianten schon deutlich, so dass man hier fast zwei verschiedene Gehäuse in einem bekommt.

Die Umrüstung geht allerdings dafür auch lange nicht so leicht von der Hand wie bei der Define Serie wo die Oberteile einfach per Schnappsystem getaucht werden. Allerdings wird man sich auch kaum jede Woche dazu entscheiden das Vector RS umzubauen, sondern den Umbau wen dann einmal  zu Beginn oder bei Hardwareumrüstungen vorzunehmen.


An der Seite des Deckels im vorderen Bereich befindet sich gut zugänglich das Frontpanel. Hier bekommt der Nutzer was derzeit so angesagt ist inklusive USB 3.1 Type-C und zwei USB 3.0. Audio-Anschlüssen, Power und Reset-Button sind natürlich auch vorhanden

Das Frontpanel des Vector RS kann einfach mit einem Ruck nach vorne abgezogen werden. Eine Verkabelung gibt es hier nicht, denn RGB-Beleuchtung der Front wird einfach über ein Kontaktfeld angesteuert. Dieses Prinzip kenn man auch schon von anderen RGB-Cases.

Hinter der Front sieht man dann auch sofort die beiden vorinstallierten Fractal Design Dynamic X2 GP-14 140 mm Lüfter. Ein dritter Lüfter vom gleichen Typ ist in der Rückseite installiert und kann auf Wunsch auch nach vorne gebaut werden. Der Staubfilter Vorne befindet sich in der Frontblende seitlich in Form von zwei kleinen Blenden an den Lufteinlässen. Fractal nutzt hier ein ähnliches System wie be quiet! beim Dark Base 700 mit verwinkelten Lufteinlässen die den Schall etwas mehr dämmen.

Die Rückseite des Vector RS besitzt keine wirklichen Besonderheiten und  fällt wie gehabt aus.  Oben sieht man einige extra Lüfteröffnung die den für eine Entlüftung auch bei geschlossenem Deckel sorgen, darunter wie übliche die Öffnung für das Mainboard IO-Shield, darunter die 7 Slotblenden  wobei zwei zusätzliche Senkrecht stehen. Ganz unten wird das Netzteil hinter einer herausnehmbaren Blende eingebaut.

Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich eine typisches Seitenpanel aus Stahl, das mit einer Bitumenmatte gedämmt ist um Vibrationen zu vermeiden.

 

Von unten kann man einen Blick auf die vier relativ schmalen Stehfüße werfen, die mit kleinen Gummipolstern versehen sind. Das Vector RS besitzt einen Staubfilter an der Unterseite der von vorne bis hinten reicht und so sowohl das Netzteil als auch die beiden davorliegenden Plätze für optionale Lüfter abdeckt. Der Staubfilter kann einfach nach vorne herausgezogen werden. Das funktioniert aber nur, wenn auch das Frontpanel abgezogen wird. Da man hier aber vermutlich sowieso immer beides gleichzeitig reinigen wird, ist das eher ein Luxusproblem als wirklicher Nachteil.

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