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Corsair Vengeance RGB RT im Test - Optimiert für Ryzen (2/5)

Technische Informationen - Design, Taktraten und Timings

Die Heatspreader der Vengeance RGB RT Serie sind auf den RAM-Modulen verklebt. Aus Kostengründen verzichtet man hier vermutlich auf eine Verschraubung wie bei den exklusiveren Dominator RAMs. Die Vengeance Serie zielt seit je her bei Corsair immer eher auf den preis-leistungsorientierten Kunden.

Die Optik der Spreader hingegen ist komplett neu und nach unserem persönlichen Geschmack in der Black-Version über jeden Zweifel erhaben. Die Vengeance RGB RT gehören was den Heatspreader angeht sicherlich zu den schönsten Modellen von Corair. Auch die Verarbeitung ist hier auf sehr hohem Level.

Die Leuchtleiste der Module ragt ein wenig weit heraus als bei vielen anderen Modellen und umschließt den RAM wie ein U. Das führt tatsächlich dazu, dass die Beleuchtung aus allen Richtungen gut zu erkennen ist.

Der Spreader besteht wieder einmal aus drei Teilen, wobei jeweils rechts und links die Platten des Spreaders auf den Chips verklebt sind. Zwischen den Spreadern ist dann oben die Lichtleiste eingeklemmt. Diese liegt auf der Platine des RAM-Moduls auf, was für hohe Stabilität sorgt. Man muss sich also keine Sorgen machen, wenn man beim einsetzen der Module oben auf die Lichtleiste drückt.

SPD/XMP/EPP Informationen

Das XMP der Corsair Module ist gewohnt umfangreich und wie bereist erwähnt bei den Vengance RT auf AMD Ryzen Systeme optimiert. Im XMP sind Taktraten und Timings von 1400 bis 3600 MHz gespeichert. Für die spezifizierte Taktrate von 3600 MHz sind gleich mehrere Profile mit mehrere Timings gespeichert, von CL18 bis CL24.

Overclocking / maximale Taktraten

Beim Overclocking-Test zeigt sich recht wie optimiert die Module sind, denn wirklich viel OC-Spielraum hat man hier bei vernünftigen Timings nicht. Zunächst einmal lassen sich die Module komplett problemlos auf unserem Ryzen 5900 mit MSI MEG X570 Unify mit den spezifizierten 3600 MHz betreiben und man kann sie mit den gleichen Settings auch einfach auf 3800 MHz setzen, ohne das irgend ein Feintuning notwendig wird. Auch die Spannung muss hierzu nicht angehoben werden.

Geht man dann auf 4000 MHz, was auf den neuen Ryzen 5000 auch möglich ist, wird es deutlich fummeliger und man muss schnell die Timings senken, was dann wieder zu weniger Performance führt. Das kann sogar dazu führen das die 4000MHz am ende  langsamer werden als 3800 MHz. Die 3600 MHz Module erreichen hier auf 3800 MHz hoch gestellt somit schon das Optimum aus Stabilität, Performance und Preis auf Ryzen 5000 Systemen.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:
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