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Intel: SATA-Anschlüsse auf Sockel 2011-3-Mainboards nur bedingt nutzbar

Mittwoch, 10. Dez. 2014 18:50 - [ar] - Quelle: heise.de

Bedingt durch einen Treiberfehler von Intel sind nicht alle SATA-Anschlüsse auf den Mainboards mit X99-Chipsatz mit allen Funktionen ausgestattet.

Mit dem Intel Rapid Storage Technology Enterprise (RSTe) Treiber können auch auf Mainboards mit X99-Chipsatz und Sockel LGA 2011-3 bis zu zehn SATA-Anschlüsse über den Chipsatz realisiert werden. Dabei kommt der gleiche Treiber, welcher auch bei den C610-Chipsätzen der Xeon-E5-Reihe genutzt wird zum Einsatz.

Wer allerdings auf den RSTe-Treiber zurückgreift muss auf den ATA-Trim-Befehl verzichten, wenn zwei oder mehr Laufwerke im RAID-0-Verbund zusammengeschlossen werden. Diese Funktion bei RAID-0 wird nur mit den Intel Rapid-Storage-Technology-Treiber (RST) Version 13.1 offiziell unterstützt. Wer allerdings auf den Rapid-Storage-Technology-Treiber (RST) für die Consumer-Plattform zurückgreift muss sich von RAID-Konfigurationen bei bis zu vier SATA-Anschlüssen verabschieden, denn diese Treiber-Version unterstützt nur maximal sechs SATA-6-Gbps-Ports. Folglich kann kein RAID mit mehr als sechs SATA-Ports bei den Consumer-Treibern konfiguriert werden. Die Bereitstellung der übrigen SATA-Prots übernimmt dann der Windows-Standard-Treiber.

Die Mainboard-Hersteller empfehlen derzeit die Installation der Rapid-Storage-Technology-Treiber (RST) 13.1 auch für Mainboards mit X99-Chipsatz. Der RSTe-Treiber steht derzeit nur noch für Server-Mainboards zu Verfügung, soll sich aber auch unter Windows 8.1 installieren lassen.

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