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AMD Llano A8-3850 APU - Lynx Plattform im Test (4/15)

AMD Llano APU: Radeon HD 65x0D Grafik

Auch die Basis für die DirectX 11 Grafikeinheit der APUs stellt ein alter Bekannter. Sie enstammt prinzipell der HD 5000 Serie, genauer gesagt aus der Familie mit dem Codenamen "Redwood", wurde aber um einige Funktionen bereichert und verbessert. Das VLIW-5 Shaderdesign wurde dabei allerdings beibehalten.

AMD Llano APU Graphics Engine

Wesentlich ist hier die Portierung des Fertigungsprozesses von 40 nm in Bulk-Silicon bei TSMC hin zu 32 nm in Silicon on Insulator bei Globalfoundries. Daneben wurde das Speicherinterface verändert, so dass statt wie bislang der Speichercontroller für (G)DDR Speicher im "Redwood" Design nun die Northbridge angesprochen wird. Zudem verfügt diese "Sumo" genannte Grafikeinheit der APU über die dritte Version des Unified Video Decoder (UVD), wodurch eine Reihe von Video-Codecs beschleunigt wird (H.264, VC-1, MPEG-2, MPEG-4 ASP/DivX). Zudem zaubert die Grafik der APU dank QuadBuffer auch stereoskopische 3D BluRay Filme auf den Bildschirm.

Auch die heutzutage üblichen Standards wie OpenGL 4.1 oder OpenCL 1.1 bringt der "Sumo" natürlich mit in die APU. Von einem anderen Weggefährten aus der Ära der IGPs verabschiedet sich AMD mit den APUs komplett: Der Sideport-Memory ist in der Fusion-Systemarchitektur nicht mehr vorgesehen.

Eyefinity beherrscht die APU per se nicht. Sie kann jedoch in einem Dual Graphics Verbund, bei dem eine diskrete Grafikkarte und die APU im CrossFire zusammengeschaltet werden, doch noch um die Eyefinity erweitert werden. Dem Thema Dual Graphics widmen wir uns später im Artikel noch einmal extra.



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