Die Netzwerkausrüster versuchen mit neuen Technologien wie dem LTE-Standard den aufkommenden Anstieg von der Nutzung des mobilen Internets gerecht zu werden. Huawei und Qualcomm hingegen arbeiten derzeit auch an einem anderen Ansatzpunkt. Anstatt nur neue Techniken voranzubringen, arbeiten die beiden Unternehmen auch an der Beschleunigung des UMTS-Netzwerks.
Zusammen ist es den Firmen nun gelungen über das UMTS-Netzwerk Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 63 Mbit/s zu übertragen. Durch die Verwendung von drei, statt nur zwei Funkkanälen kann die Geschwindigkeit des bereits etablierten Netzwerkes noch einmal erheblich gesteigert werden. Die unter dem Namen 3C-HSDPA veröffentlichte Technik ist dabei schneller als das neue LTE-Netz mit einer Geschwindigkeit von bis zu 42 Mbit/s.
Durch die Technik soll das bereits etablierte UMTS-Netzwerk weiter genutzt werden können und als alternative von LTE eine Daseinsberechtigung behalten. Durch die Bündelung von bis zu acht HSDPA-Kanälen könnte sogar eine Geschwindigkeit von bis zu 338 Mbit/s erreicht werden.
Für die Nutzung des vorgestellten 3C-HDSPA sind allerdings entsprechende Sende- und Empfangsgeräte nötig. Wann die Technik zum Einsatz kommen könnte gaben die Unternehmen nicht bekannt.