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Spotify untersagt Adblocker via AGB-Änderung

Montag, 11. Feb. 2019 16:59 - [tj] - Quelle: theverge.com

Spotify hat seine AGB überarbeitet und untersagt ab sofort die Nutzung von Adblockern. Bei Zuwiderhandlung kann der Account gesperrt werden.

Spotify untersagt Adblocker via AGB-Änderung

Adblocker sind für Content-Ersteller seit jeher ein rotes Tuch. In aller Regel wird der erstellte Content über die Werbeeinnahmen finanziert und da sind Kunden, die die Werbung deaktivieren, natürlich nicht gerne gesehen, schlicht da sie keine Einnahmen erzeugen und zugleich noch Kosten verursachen. Man könnte auch sagen, Nutzer mit Adblocker ergaunern sich auf unsoziale Weise die Inhalte auf Kosten anderer - in den meisten Fällen auf Kosten der Content-Ersteller.

Spotify hat nun im englischsprachigen Raum seine AGB geändert und untersagt darin ausdrücklich die Nutzung von Adblockern. Damit hat Spotify zwar weiterhin nur einen sehr begrenzten rechtlichen Spielraum bei Nutzern, die einen Adblocker verwenden, zumindest aber können die Konten entsprechender Nutzer ab sofort in Einklang mit den AGB gesperrt werden. Laut einer eigenen Analyse sollen knapp zwei Millionen Konten bei Spotify Adblocker einsetzen. All diesen droht nun eine Sperrung.

Neue AdBlocker-Regelung gilt auch in Deutschland

In Deutschland hat Spotify die AGB bereits vor geraumer Zeit geändert. Hierzulande ist der Einsatz von Adblockern bereits seit Mitte August 2018 untersagt, allerdings blieb damals das Medien-Echo aus.

Die Werbung ist nach wie vor eine der Haupteinnahmequellen von Spotify. Knapp 116 Millionen Kunden nutzen die werbefinanzierte Version von Spotify. Etwa 96 Millionen Nutzer haben das kostenpflichtige Abonnement abgeschlossen.

Spotify untersagt Adblocker via AGB-Änderung

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