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Windows 10: Play Ready 3.0 ist Voraussetzung für 4K-Filme

Dienstag, 28. Apr. 2015 21:53 - [ar] - Quelle: pcworld.com

Mit Play Ready 3.0 wird ein Hardware-DRM-Standard mit Windows 10 für 4K-Filme eingeführt.

Um künftige Blockbuster in der 4K-Auflösung von den bekannten Anbietern Amazon Instant Video, Netflix oder Warner Brothers abspielen zu können wird der Play Ready 3.0 Standard verwendet. Dieser Standard wird erst mit Windows 10 offiziell eingeführt und setzt spezielle Hardware voraus.

Unterstützt wird der Standard von allen gängigen Hardware-Anbietern wie Intel, AMD, Nvidia und Qualcomm, woraus sich auch die Voraussetzungen für die Umsetzung von PlayReady ergeben. Das Interessante ist allerdings, dass auch die verwendete Grafikkarte in der Lage sein muss, komprimierte und unkomprimierte Daten zu verschlüsseln. Prozessoren hingegen müssen eine Trustedzone besitzen, was allerdings bei vielen aktuellen AMD-, Intel- und Qualcomm-Modellen bereits gegeben ist.

Im Vergleich zu HDCP, räumt Play Ready 3.0 dem Anbieter mehr Rechte ein. So kann der Anbieter selbst die Qualität des Materials reduzieren, sollte der Content-Schutz einmal bei einem Kunden nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Bereits jetzt nutzen Anbieter wie Sky oder auch Amazon über das Microsoft-Plugin Silverlight eine Version des Play-Ready-Standards.

Windows 10: Play Ready 3.0 ist Voraussetzung für 4K-Filme
(Bild: Play Ready 3.0 nur in Verbindung spezieller und aktueller Hardware)

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