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Redstone soll natives Ubuntu unter Windows 10 bringen

Mittwoch, 30. Mär. 2016 08:48 - [tj] - Quelle: zdnet.com

Mit dem Redstone-Update soll es möglich werden, Ubuntu nativ unter Windows 10 laufen zu lassen. Eine Virtualisierung oder Container wären dann nicht mehr notwendig.

Kaum zu glauben aber wahr. Nachdem Microsoft Linux vor knapp einem Jahrzehnt noch heftigst bekämpft hat, sucht das Unternehmen aus Redmond mittlerweile zunehmend den Schulterschluss mit der Linux-Welt. Wie ZDNet berichtet, wird auf Microsofts Entwicklerkonferenz Build in einer Keynote ein neues Windows-10-Feature vorgestellt, das es ermöglichen soll, die Linuxdistribution Ubuntu nativ und parallel unter Windows 10 mit Redstone-Update laufen zu lassen. Es würden weder eine Virtualisierung noch ein Container benötigt. Möglich machen soll dies ein neues Linux-Sub-System in Windows 10.

Weitere Details sind bisher nicht bekannt, allerdings gehen die Kollegen von ZDNet davon aus, dass Linux dafür native Windows-Bibliotheken nutzen wird. Weiterhin mutmaßen die Kollegen, dass der Fokus nicht auf dem Desktop-, sondern auf dem Bash-Betrtieb liegt. Zwar müsste es dann theoretisch möglich sein, einen Linux-Desktop wie Unity oder Gnome nativ unter Windows zum Laufen zu bringen, doch scheint dies nicht das Ziel der Partnerschaft zu sein.

Vielmehr wolle man vermutlich Entwicklern die Möglichkeit eröffnen, unter dem Windows-Linux Programme für Linux zu schreiben. Hintergrund sei der große Erfolg von Ubuntu im Rahmen von Microsofts Azure-Plattform. Schon jetzt würden ein Viertel der Azure-Nutzer die Ubuntu-Implementierung im Azure-Marketplace nutzen.

Redstone soll natives Ubuntu unter Windows 10 bringen
(Bild: Ubuntu-Desktop)

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