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Steam Machines: Valve zieht die Reißleine

Dienstag, 03. Apr. 2018 12:58 - [tj] - Quelle: arstechnica.com

Valve entfernt die Steam Machines aus dem Steam-Store und beendet das vor knapp zwei Jahren gestartete Projekt vorerst.

Ende 2015 hatte Valve nach langer Vorbereitungszeit und viel Pressearbeit den Verkauf der Steam Machines gestartet, die als kompakte Linux-Rechner eine freie Alternative zu den aktuellen Konsolen darstellen sollten. Die eigens entwickelte Linux-Distribution auf Ubuntu-Basis bindet den Big-Picture-Modus von Steam als zentrale Oberfläche ein. Auch die Hardware-Hersteller hatten zugesagt, mit leistungsfähigen Treibern für Linux die nötige Grundlage zu schaffen.

Nun, etwas mehr als zwei Jahre später, hat Valve die Steam Machines aus dem Drop-Down-Menü von Steam entfernt. Zwar kann die Produkt-Seite nach wie vor manuell aufgerufen werden, doch ohne Verlinkung hat Valve faktisch die Reißleine gezogen.

Zahlen zu verkauften Einheiten hatten Valve und die zahlreichen Partner ohnehin nie veröffentlicht. Und auch wenn einige Spiele mit Linux-Unterstützung hinzugekommen sind und mit Vulkan eine unabhängige Grafik-API zur Verfügung steht, konnten die Steam Machines kaum etwa an der Vormachtstellung von Windows für Gaming-PCs ändern.

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