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Apple: Monopolklage gegen den Software-Vertrieb mit weitreichenden Folgen

Freitag, 17. Mai. 2019 08:04 - [ar] - Quelle: heise.de

Das Unternehmen aus Cupertino könnte durch eine aktuelle Monopolklage durch den Software-Vertrieb auf dem iPhone für Jahre geschädigt werden.

Apple: Monopolklage gegen den Software-Vertrieb mit weitreichenden Folgen

Die Verkäufe der aktuellen iPhones sind im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig. Durch die veränderte Strategie mit Fokus auf den Service, kann Apple aber dennoch mehr Gewinn einfahren als jemals zuvor.

Eine der größten Einnahmequellen stellt dabei der eigene Apple Store für iOS-Geräte dar. Mit einer Provision von 30 Prozent verdient Apple bei jeder verkauften App und jedem In-App-Verkauf der Programme mit. Vor allem, weil Apple keinen anderen Store auf den eigenen Geräten zulässt, erfreut sich das Modell, ohne jeglichen Konkurrenzdruck, über einen enormen Erfolg.

Mit einer Monopolklage vor dem Obersten Gerichtshofes der Vereinigten Staaten (U.S. Supreme Court) könnte genau dieser Praxis in Zukunft einen Strich durch die Rechnung gemacht werden. Vor allem Anleger an der Börse und Analysten sehen bereits den Geschäftsbereich von Apple bedroht.

Das Gerichtsverfahren kann sich zwar noch über Jahre hinweg ziehen, allerdings wird erwartet, dass das Gericht Apples aktuelles Vorgehen im eigenen App Store verbieten wird, bzw. das Unternehmen zwingen wird das System für Konkurrenten zu öffnen.

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